Dem Bier und den Kräutern auf der Spur

Vielfältige Angebote der Stolberg-Touristik. Die Natur auf dem Schlangenberg und per Rad die Wirtschaftsgeschichte erkunden.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Ein breit gefächertes Angebot unterschiedlicher Exkursionen bietet die Stolberg-Touristik in den nächsten Wochen an.

 

Eine Führung im Naturschutzgebiet Schlangenberg beginnt am Samstag, 5. Mai, um 14 Uhr. Das Naturschutzgebiet Schlangenberg ist geprägt von Schürfgräben, Pingen und Halden vergangener Bergbauzeiten, deren Ursprünge bis in die Kelten- und Römerzeit zurückreichen. Jedes Jahr entfaltet sich dort von neuem eine einzigartige Blütenpracht. Die Exkursion mit der Naturführerin Renate Ethen führt über Offenflächen, durch abwechslungsreichen Wald und wird mit dem weiten Blick vom Schlangenberg über das durchwanderte Voreifelland abgerundet. Unterwegs erfährt man einerseits die Bergbaugeschichte anhand der sichtbaren Bodendenkmäler. Andererseits wird die einmalige Galmeiflora mit dem seltenen Galmeiveilchen vorgestellt und erläutert. Treffpunkt zu der rund dreistündigen Wanderung ist der Parkplatz „Am Tomborn“ / „Rüst“ in Breinigerberg (5 Euro; Anmeldung ist erforderlich).

 

Bei der geführten Radtour durch die Kupferstadt am Sonntag, 6. Mai, können die Teilnehmer interessante ehemalige Wirtschaftsstandorte und deren Geschichte im Stadtgebiet erkunden. Treffpunkt der mittelschweren, rund 25 km langen Tour ist um 12 Uhr am Parkplatz Hammmühle 1-5. Dort empfängt die Radler der Tourenleiter Peter Sieprath und erkundet zunächst das Münsterbachtal, wo sich die ehemaligen Kupfermühlen befinden. Die Gruppe radelt über das Gedautal nach Dorff, um dann in Breinig am Infozentrum am Schlangenberg eine Mittagspause einzulegen. Für einen kleinen Imbiss ist gesorgt. Dort besteht außerdem die Möglichkeit, sich über die einzigartige Galmeiflora und Fauna am Schlangenberg zu informieren. Das ehemalige Galmeiabbaugebiet diente in der Vergangenheit als Hauptlieferant für die Kupfermeister im 18. und 19. Jahrhundert. Auf der Stolberger Vennbahnroute führt der Weg über die heutige Industrieachse im Vichtbachtal in die historische Altstadt. Hier streifen die Teilnehmer an vielen Orten die ehemaligen Produktionsstätten der Kupfermeister, die Kupferhöfe. Die rund fünfstündige Tour endet wieder am Startpunkt (Lunchpaket empfohlen; 7,50 Euro; Anmeldung erforderlich).

 

Auf Tuchfühlung mit der Stolberger Burg kann man am Sonntag, 13. Mai und 10. Juni, um 15 Uhr gehen bei einer rund 1,5-stündigen Führung ab 15 Uhr: Bei der Führung um und in der Burg werden die wichtigsten Informationen zur Geschichte und Architektur verraten und auf viele kleine Besonderheiten hingewiesen. Treffpunkt ist vor dem Eingang des Museums in der Torburg am Luciaweg (3,50 Euro; Anmeldung nicht zwingend).

 

Beim Kräuter-Aktionstag am Samstag, 2. Juni, mit der „Kräuterhexe“ und Naturkennerin Gabi Jansen dreht sich von 10 bis ca. 16 Uhr alles um die schmackhaften und gehaltvollen Naturgewächse. Zunächst wird bei einer Sammelwanderung das mitgebrachte Körbchen mit verschiedenen Kräutern gefüllt, um dann zu einem selbst zubereiteten Mittagessen im ehemaligen Kloster Zweifall einzukehren. Nach der Mittagsstärkung geht es bei einem Seminar um die Verwendung und Wirkung verschiedener Kräuter im täglichen Gebrauch. Auch kleine Rezepttipps werden mit an die Hand gegeben. Bei Kaffee und Kuchen klingt der Nachmittag aus. Treffpunkt ist das ehemalige Karmel in Zweifall, Klosterstraße 40. (35 Euro; Anmeldung erforderlich).

 

Eine Führung für alle Liebhaber des „kühlen Blonden“ und Stolberg-Interessierte wird am Freitag, 8. Juni, ab 17 Uhr einen Ausflug in die Geschichte des Brauereigewerbes in Stolberg bieten. Treffpunkt ist der obere Burghof der Burg Stolberg. Synonym für das Stolberger Brauereigewerbe ist und war die Ketschenburg-Brauerei. Doch nicht nur diese Brauerei war einst in der Kupferstadt ansässig, viele andere kleine tummelten sich um und in der Altstadt. Zur Abrundung des Abends gönnen wir Ihnen ein „kühles Blondes“ in einer Altstadtkneipe. Im Anschluss an die Führung kehrt die Gruppe in geselliger Runde zum Abendbrot im Restaurant „Weißes Rössl“ bei einer „Brauereiplatte“ ein (12,50 Euro; Anmeldung erforderlich).

 

Ein zweistündiger Holunder-Workshop in Zweifall folgt am Sonntag, 10. Juni. Der Holunder ist im Bild unserer Landschaft so selbstverständlich, dass man ihn kaum noch wahrnimmt. Aber auch heute kann man noch viel Neues und Interessantes über diese bereits sehr alte Pflanze erfahren. Den Teilnehmern des Holunder-Workshops wird von Gabi Jansen Wissen aus den Bereichen Geschichte, Kultur, Anbau sowie Nutzungsmöglichkeiten vermittelt. Auch der Gaumen wird an diesem Tag verwöhnt. Von der Pflanzenkunde über die Sammelwanderung bis zur Verarbeitung ist an diesem Tag alles dabei. Treffpunkt um 14 Uhr ist das Kloster Zweifall (15 Euro; Anmeldung erforderlich).

Treffpunkt am

 

Galminus-Brunnen

  • Anmeldungen nimmt die Stolberg-Touristik (Zweifaller Straße 5 / ☏ 99900-81) entgegen, die auch über Details und weitere sowie regelmäßige Angebote (3,50 Euro) informiert.
  • So führt am Samstag, 22. April, um 15 Uhr ab Galminus-Brunnen auf dem Willy-Brandt-Platz zu den Kupferhöfen rund um den Alter Markt und am 21. Mai um 15 Uhr ab Rathaus zu den Produktionsstätten rund um den Kaiserplatz. Altstadtführungen werden angeboten am Samstag, 5. Mai und 2. Juni, um 15 Uhr ab dem Galminus-Brunnen auf dem Willy-Brandt-Platz.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Bürgermeister der Stadt Stolberg
Dr. Tim Grüttemeier

 

Rathaus

52220 Stolberg

www.tim-gruettemeier.de
tim.gruettemeier@stolberg.de
Telefon: 02402 / 13-200
Fax: 02402 / 13-222

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