Eine Spende, die Katze und viel Blitzlicht

Daniela Katzenberger und Lucas Cordalis schenken dem Sozialkaufhaus Stolberg drei Container voller Kleidung und Möbel.

Foto: T. Schwark
Foto: T. Schwark

Eigentlich interessieren sich nicht so viele Medienvertreter für das kleine Stolberger Gewerbegebiet am Donnerberg. Wenn aber Reality-Star Daniela Katzenberger mit Ehemann Lucas Cordalis einladen, kommen sie alle.

 

Eine TV-Kamera kämpft mit der anderen um den besten Platz vor zwei großen, vollgepackten Umzugscontainern. Vor der Kamera posiert das Promipaar; in den Händen halten sie T-Shirts und Gürtel, im Hintergrund liegen ein alter Teppich und viele Möbel.

 

Mehr als 500 Umzugskartons lagert die Stolberger Firma Umzüge Max seit etwa zwei Jahren für Katzenberger und Cordalis ein – „und die sind fast alle voll mit Klamotten von meiner Frau“, sagt Cordalis und lacht. Hinzu kommen weitere Einrichtungsgegenstände der beiden.

 

Und die wechseln nun den Besitzer: Das Ehepaar stellt fast alles dem Sozialkaufhaus in Stolberg zur Verfügung. „Es sind auch noch ein paar alte Schallplatten von meinem Vater in den Kartons...“, sagt Cordalis. „... und auch noch der eingegipste Babybauch von Sophia“, unterbricht Katzenberger ihren Mann. Sophia ist die gemeinsame Tochter von Katzenberger und Cordalis: „Genau. Solche persönlichen Sachen werden wir noch aussortieren. Der Rest geht dann komplett ans Sozialkaufhaus“, sagt er.

 

Daniela Katzenberger kommt ursprünglich aus Ludwigshafen, Lucas Cordalis wurde in Frankfurt geboren. Zusammen leben sie auf der spanischen Insel Mallorca. Wie kommen die ganzen Sachen aber nach Stolberg? Dass die Spende an das Sozialkaufhaus in der Kupferstadt geht, ist dem Management von Daniela Katzenberger zu verdanken, das aus der Region kommt. „Und mit Umzüge Max haben wir einen echt tollen Partner gehabt, der unsere ganzen Sachen ohne Probleme aus dem Schwarzwald bis nach hier geholt hat“, sagt „die Katze“.

 

Dass die ganze Aktion mit viel Arbeit und logistischem Aufwand verbunden war, weiß Pascal Schröder. Er ist der kaufmännische Leiter des Umzugsunternehmens und war beim Packen selbst vor Ort. „Zwei Tage haben wir gebraucht, um die Kartons zu verpacken. Am Ende waren es zwei volle Lastkraftwagen inklusive Anhänger“, sagt Schröder. Ein Vorteil für die prominente Ware: Die Einlagerung der vergangenen zwei Jahre war komplett kostenlos. „Aber nur, weil bereits zu Beginn feststand, dass mindestens ein großer Anteil für einen guten Zweck zur Verfügung gestellt wird“, sagt Schröder.

 

Aber warum ausgerechnet jetzt? „Längere Zeit war nicht klar, ob wir in Deutschland bleiben oder doch komplett nach Mallorca ziehen“, sagt Katzenberger. Der Entschluss ist jetzt aber schon etwas länger gefasst: Mallorca heißt die mittlerweile einzige Heimat. Nur die Klamotten waren noch hier in Stolberg und gehen jetzt endlich auch ans Sozialkaufhaus.

 

Für die ist der Medienrummel um die Spende des Promi-Paares eine neue Erfahrung. Nicht nur die Leitung der Sozialen Einrichtung staunte nicht schlecht über die Masse an Journalisten, die gekommen war: Gleich ein Dutzend Mitarbeiter durften dabei sein und das Blitzlichtgewitter der vielen Fotografen erleben. „Die ganzen Kameras, dann noch die Katze. Das kennen wir eigentlich nur aus dem Fernsehen. Es war sehr nett, dass wir auch gefragt wurden, ob wir dabei sein wollen. Da haben wir alle natürlich sofort ja gesagt“, sagt eine der Mitarbeiterinnen.

 

Manfred Peters, einer ihrer Chefs vom Sozialkaufhaus, sagt aber trotzdem: „Bei all dem Rummel hier möchte ich eins vorweg sagen: Es wird keine Daniela-Katzenberger-Kollektion bei uns geben. Dann wäre der Andrang bei uns noch viel größer.“ Denn: „Die Klamotten und Möbel werden alle ganz normal bei uns kontrolliert und verarbeitet. Wie jede andere Spende auch.“ Nach dem Blitzlichtgewitter kehren die Arbeiten im Sozialkaufhaus also relativ schnell wieder zur Normalität zurück.

 

Wie ist es eigentlich, drei Container Kleidung abzugeben, wenn man noch an vielen Sachen hängt? Das erzählt uns Daniela Katzenberger im Interview.

 

Video im Internet:

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Bürgermeister der Stadt Stolberg
Dr. Tim Grüttemeier

 

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