In Notwehr gehandelt

Keine Anklage gegen den Messer-Angreifer.

Bei dem Messer-Angriff, der am Montagabend im Gressenicher Viertel Buschhausen stattfand, handelte es sich um Notwehr. Gegen den 58-Jährigen Angreifer wurde keine Anklage erhoben, wie Oberstaatsanwältin Katja Schlenkermann-Pitts gestern mitteilte.

 

Sie bestätigte auch, dass ein Beziehungsgeflecht und Eifersucht Gründe für die Auseinandersetzung waren. Kurz nach der Tat konnte dies noch nicht bestätigt werden. Eine von der Staatsanwaltschaft veranlasste Obduktion bestätigte allerdings, dass „der eine, letztlich tödliche Messerstich in Notwehr“ erfolgt war. Durch ihn starb ein 36-Jähriger aus Gressenich. Der 58-jährige Beschuldigte, der zunächst wegen des Verdachts des Totschlags festgenommen wurde, war selbst „nicht unerheblich verletzt“, wie Schlenkermann-Pitts berichtete. Laut Informationen unserer Zeitung soll er zuvor von seinem Nachbarn mit einem Baseball-Schläger angegriffen worden sein. Das wurde von der Staatsanwaltschaft allerdings nicht verifiziert.

 

Der 58-Jährige konnte nach der Behandlung im Krankenhaus wieder entlassen und umfassend vernommen werden. Mittlerweile befinde er sich wieder zu Hause, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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