Couch-Konzerte beleben die Salonmusik neu

Die Premiere ist am Samstag und eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Gesangssolistin Natalie Stercken und Pianistin Susanna Amirkhanyan starten neue musikalische Reihe im intimen Kreise des heimischen Zimmers.

Foto: Roman Gross
Foto: Roman Gross

Sie gilt als Fortführung der Kammermusik des Adels im 17./18. Jahrhundert: die Salonmusik. Sie gewann seit Beginn des 19. Jahrhunderts an Bedeutung in großbürgerlichen Kreisen. Man traf sich im privaten Kreis in der Wohnung eines Gastgebers, um der Musik zu lauschen und Konversation zu pflegen. Eine Reihe von Komponisten schuf eigens für solche Gelegenheiten eigene Musikstücke. Ein gesellschaftlicher Wandel durch Weltkriege und der Siegeszug von Radio, Schallplattenspieler & Co. ließ diese Tradition in Vergessenheit geraten. Aber mittlerweile kehrt sie zurück ins Bewusstsein.

 

In Stolberg möchte Natalie Stercken diesem Genre neue Impulse verleihen. Mit ihrer Pianistin Susanna Amirkhanyan hat die Stolberger Gesangsolistin „quasi im Untergrund gearbeitet und eine Reihe Couch-Konzerte ins Leben gerufen“, wie sie selbst humorvoll sagt. Damit möchte die 46-Jährige „an die Tradition der Salonmusik der 1900 Jahre anknüpfen“. Für die Premiere haben sich die Beiden ein Juwel der französischen Liedkunst ausgesucht: L‘heure expuise du 19ème siècle.

 

„Der Abend steht im Zeichen von Reynaldo Hahn, einem hier sehr unbekannten, aber genialen Künstler“, verspricht Stercken, die den Bogen „von Stolberg aus über Venezuela nach Paris, in die Stadt der Liebe“ erstrecken möchte. Hahn wurde 1874 in Caracas geboren, vier Jahre später siedelte seine Familie mit ihm nach Paris über, wo er später die Kunst der Kompostion erlernte und in vornehmen Pariser Salons seine Melodien sang und sich selbst am Klavier begleitete. „Wie das natürlich von Paris zu erwarten ist, wird es also wahrhaftig zauberhaft“, verspricht Natalie Stercken.

 

Und wie das naturgemäß bei Salonkonzerten gegeben ist, ist der Platz begrenzt, wenn am frühen Abend des Samstags, 21. April, Natalie Stercken und Susanna Amirkhanyan zu ihrem ersten Couch-Konzert in die Altstadt einladen. Zwar ist der Eintritt frei und um eine Spende wird gegeben, aber in jedem Fall ist eine Reservierung erforderlich unter kontakt@stercken.de oder ☏ 0152/53618592.

 

Wer an diesem Wochenende kein Glück haben sollte, einen der begehrten Plätze zu ergattern, der darf bereits auf das Wochenende 9. und 10. Juni hoffen, wenn gemäß dem Motto „Ein Dornröschenschlaf“ das Wachküssen das Programm ist.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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