Ja zu Neubaugebiet

Ripphausen-Areal: Kritik am Landesbetrieb.

Einstimmig hat der Ausschuss für Stadtentwicklung dem am 15. Mai tagenden Stadtrat die Offenlage für den Bebauungsplan Nr. 170 „Wohnpark Gressenicher Straße“ empfohlen. Auf dem ehemaligen Ripphausen-Gelände soll ein erster Teilbereich von etwa 5000 Quadratmetern mit zwölf eingeschossigen Ein- bzw. Doppelhaushälften bebaut werden. Gleichzeitig gilt das Vorhaben als Einstieg in eine weitere Erschließung der Grundstücke an der verlängerten Gartenstraße. Auf den gut drei Hektar Gesamtfläche könnten rund 60 Baugrundstücke realisiert werden. Das würde von der Stadt begrüßt. In der kurzen Debatte zu den Anregungen aus der Beteiligung von Trägern öffentlicher Belage nahm Adolf Konrads (CDU) die „schon sehr weinerliche Stellungnahme“ des Landesbetriebs Straßenbau ins Visier. Der hatte sich kritisch zur Anbindung des Neubaugebietes an die L 12 – mit ihrer „Belastung von nahezu 9000 Fahrzeugen im Tagesschnitt“ sowie „einer Vielzahl von Unfällen“ – geäußert. Eine andere Erschließung solle angestrebt werden. Konrads verwies auf eine Reihe von städtischen Vorschlägen, die L 12 im Bereich Mausbach sicherer zu machen, die allesamt vom Landesbetrieb abgelehnt worden seien, dagegen sei der zusätzliche Verkehr aus dem Neubaugebiet ein Klacks. Konrads nannte beispielhaft eine Querungshilfe auf dem Schulweg, eine Verlängerung der Tempo-30-Strecke im Bereich Schroiffstraße und die Temporeduzierung von 70 auf 50 km/h am Gressenicher Ortseingang.

 

Letzteres habe die Untere Verkehrsbehörde bei der Kupferstadt mittlerweile angeordnet, sagte die Verwaltung in der Sitzung. Mittlerweile ist von Mausbach kommend Tempo 50 vor der Zufahrt zum neuen Verbrauchermarkt ausgeschildert. Beschließt der Stadtrat erwartungsgemäß die Offenlage, haben Bürger erneut die Möglichkeit, Anregungen zum Bebauungsplan zu äußern.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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