Gemeinde Mont-Sinai feiert offenen Türen

Die Christen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde präsentieren ihre Gebetsstätte am Schellerweg.

Foto: Merve Polat
Foto: Merve Polat

Ein roter Teppich empfängt die Besucher der ehemaligen Neuapostolischen Kirche am Schellerweg 50: Ballons schmücken den Eingang, Chorgesänge dringen bis nach draußen, und Gäste aller Herkunft gehen ein und aus. „Wir heißen jeden willkommen, bei uns spürt man die Wärme“, sagt Projektleiter Cedric Ngovo. Beim Tag der offenen Tür der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Mont-Sinai begrüßt jeder jeden per Handschlag und einem fröhlichen „Bonjour“; egal, ob Bekannter oder Unbekannter.

 

Den circa 70 Christen, die zum größten Teil aus dem Kongo stammen, ist die Freude anzumerken, ihr Gotteshaus den Mitbürgern nun vorstellen zu können. Da spielen auch Sprachbarrieren keine große Rolle: Das Entscheidende sei, dass es um Gott gehe und Gott spreche in allen Sprachen, stellt Ngovo fest.

 

So werden an diesem Samstag die auf Französisch und Lingala vorgetragenen Gebete und Lieder zeitgleich auf Deutsch übersetzt. Davon zeigen sich die Gäste besonders angetan: „Ich war früher in der Neuapostolischen Kirche, habe heute Geräusche gehört und wollte es mir mal ansehen. Es ist ungewohnt, aber gefällt mir sehr gut“, erzählt eine Anwohnerin, die namentlich nicht genannt werden will, während sie bei einem Chorlied mitwippt und mitklatscht.

 

Die Chormitglieder, die in traditionell afrikanischer Kleidung ihre Lieder präsentieren, fordern die Gäste auf, mitzumachen: „Jetzt wollen wir für Gott tanzen, ich bitte euch alle, aufzustehen“, heißt es da beispielsweise. In dem Eröffnungsgebet von Pastor Gérard Kashama Kazembe und den Beiträgen von Gemeindemitgliedern geht es vor allem um Danksagung: Die im Jahr 2004 gegründete Gemeinde Mont-Sinai konnte im Jahr 2016 ihr Zuhause von Aachen nach Stolberg verlegen und war zuvor lange Zeit auf der Suche nach einem für sie passenden Gotteshaus. Dass sie dieses nun in der Kupferstadt gefunden haben, freut die Mitglieder besonders: „Noch besser geht es von den Räumlichkeiten her gar nicht“, betont Ngovo im Vorfeld.

 

Die Entstehungsgeschichte der Gemeinde führte Vater Mukemba in seinem Beitrag näher aus. Zu den Programmpunkten beim Tag der offenen Tür der Gemeinde Mont-Sinai gehörte unter anderem auch die Predigt des Pastors Sido Pelewe aus Leverkusen, der darauf einging, was es bedeutet, eine Gemeinde zu sein. Beim gemeinsamen Abendessen zum Tagesabschluss gab es dann einen bunten Mix aus afrikanisch-europäischen Speisen: In der Küche ließen sich die Gäste und Gemeindemitglieder traditionell afrikanische Fleischgerichte, Pundu (Gemüse) und Makemba (gebratene Bananen) schmecken.

 

Zu den Gemeindemitgliedern gehört auch Alina Bauer. Die 24-Jährige kam vor acht Jahren durch eine Freundin zu Mont-Sinai: „Wie manche Leute feiern gehen, komme ich eben hierher. Das macht Spaß und gibt mir etwas“, erzählt Bauer. So sei die Gemeinde stets offen für mehr Mitglieder, „gerne auch Deutsche“, betont Projektleiter Ngovo. Die Bibelstunden der Gemeinde Mont-Sinai finden dienstags und donnerstags statt, die Chorproben und die Jugendbetreuung samstags.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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