Die alte Dame erhält neues Kleid aus Holz

Fassade und Energietechnik der Grundschule Prämienstraße werden saniert. Fertigelemente werden während der Sommerferien vorgehängt.

Foto. J. Lange
Foto. J. Lange

Sie ist ein typisches Kind der 70er und eben in die Jahre gekommen. Skelett und Innenleben sind noch leidlich, aber die Fassade hat bereits kräftige Falten bekommen. Die Spuren der vergangenen vier Jahrzehnte sind nicht mehr zu kaschieren. Und so dient die Operation an der Münsterbuscher Grundschule weniger der Schönheit, sondern sie ist vielmehr der Start in ein gesünderes, energieeffizienteres und naturnahes Leben.

 

Seit März laufen die Arbeiten, um die Grundschule Prämienstraße mit ihren rund 200 Schülern in 15 Klassen mit einem Aufwand von 3,6 Millionen Euro statisch und energetisch auf den Stand der Technik zu bringen. Die vorgehängten Fassadenteile aus Sichtbeton und Aluminium-Glaselementen sind mittlerweile rundum entfernt worden. Das Schulgebäude ist quasi nackt – mit Ausnahme der umlaufenden Gerüste. „In diesem Zustand ist das Gebäude jetzt millimetergenau vermessen worden“, sagt Dieter Roth, der als stellvertretender Leiter des Hochbauamtes das Projekt betreut. Anhand dieser Daten wird der Schule nun passgenau ihr neues Kleid aus Holz geschneidert: bei einer Spezialfirma in Bayern. Währen der Sommerferien sollen die einzelnen Fertigelemente, die die neuen Fenster bereits enthalten, zur neuen Fassade an dem Gebäude zusammengefügt werden. Nach außen hin wird die Grundschule in Grau erstrahlen –mit Streben in Orange- bis Gelbtönen. Nach innen werden Fensterbänke und Laibungen bunt sein.

 

„Das Projekt ist auch für uns eine Premiere“, sagt Hochbauamtsleiter Ulrich Coopmann. In Bayern und auf Fachmessen hat man sich eigens kundig gemacht über die Möglichkeiten des nachwachsenden Rohstoffes Holz. Der ist nicht nur leichter und bietet per se einen Wärmedämmeffekt, sondern „er sorgt auch mit für ein angenehmes und gesundes Raumklima“, betont Roth. Dazu soll auch die neue, integrierte Lüftungsanlage für die komplette schule beitragen. Zudem wird eine neue Technik installiert, die die Aufschaltung der Heizungs- und Lüftungsanlage auf die zentrale Steuerungsanlage im Rathaus ermöglicht. „Dort haben wir dann unter anderem einen Überblick über Störmeldungen sowie Energieverbräuche und können im Bedarfsfall sofort reagieren“, sagt Coopmann. „Bis jetzt liegen wir sehr gut in unserem ambitionierten Zeitplan“, betont Dieter Roth und dankt vor allem Hausmeister Swen Heinrichs und der Schulleitung für ihre gute Kooperation.

 

Während die Sanierung aus Fördermitteln für kommunale Investitionen gefördert wird, hat Tobias Röhm noch ein besonderes Accessoire in der Hinterhand. Das 4200 m2 große Außengelände der Schule soll ebenfalls neu gestaltet werden. Sie soll im Wesentlichen aus dem Programm „Starke Quartiere, starke Menschen“ bezahlt werden, das Teil der Förderkulisse „Soziale Stadt“ ist.

 

Im Vorgriff auf die erhoffte Aufnahme in das Programm am 3. Mai ist die Planung des neuen, naturnah nach ökologischen Aspekten gestalteten Schulhofes bereits beauftragt worden.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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