Der Vorstand der Westernfreunde sitzt fest im Sattel

Copper City Pioneers erneuern zerstörte Stromleitung auf der Ranch. Tausch-Meeting, Vatertag und alle weiteren Events gesichert.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Ebenso einstimmig, wie der Vorstand zuvor entlastet worden war, bestätigten die Mitglieder der Copper City Pioneers Sigi Kress als Vorsitzenden des Country- und Westernvereins. Bei der turnusmäßigen Neuwahl im Rahmen der Jahreshauptversammlung sprachen die Westernfreunde auch dem stellvertretenden Vorsitzenden Ernst Stollenwerk einhellig das Vertrauen aus. Bei der Wahl zum Geschäftsführer setzte sich Axel Carl mit 24 Stimmen gegen Tim Hennecken (6 Stimmen) durch, und anschließend wurde Hennecken ohne Gegenstimmen als stellvertretender Geschäftsführer gewählt. Kassierer bleibt Karl-Heinz Krüger (einstimmig) und stellvertretende Kassiererin Vera Aubertin, die ebenfalls ohne Gegenstimmen gewählt wurde. Lediglich die neue Pressewartin Andrea Vetter musste eine Gegenstimme verbuchen. Die Mitglieder bestimmten außerdem Andreas Steinborn, Joachim Jansen, Horst Vetter und Dieter Gohde als Materialwarte der Copper City Pioneers.

 

Sigi Kress verkündete in seinem Rechenschaftsbericht, dass sechs Mitgliederverlusten elf Neuzugänge gegenüberstehen – und auch weniger Erfreuliches. Denn der Sturm am 3. Januar hatte einen Baum umgeknickt, so dass die Stromleitung der Ranch mitsamt Mast völlig zerstört wurde. Spontan hatten daraufhin drei Vorstandsmitglieder aus eigener Tasche ein Stromaggregat für den Verein angeschafft. Was derzeit allerdings mit hohen Heizölkosten verbunden sei und daher nur als kurzfristige Zwischenlösung tauge. Folglich müsse nun eine neue Stromleitung her, sagte Kress und gab sich zuversichtlich: „Wenn wir alle zusammenhalten und zusammenarbeiten, dann ist es eine Leichtigkeit, das Problem zu lösen“, sagte der Vorsitzende verbunden mit der Bitte an alle Pioneers sich aktiv in die Tätigkeiten des Vereins einzubringen. Und Kress nahm den Mitgliedern auch die etwaige Angst vor den anfallenden Kosten: „Die neue Stromleitung wird die Vereinskasse zwar mit circa 25 000 Euro belasten, aber das sollte kein großes Problem für uns sein. Schließlich haben wir in der Vergangenheit bereits jährlich zwischen 10 000 und 13 000 Euro in die Ranch investiert.“ Um keinen Raubbau am Vereinsvermögen zu betreiben, habe der Vorstand beschlossen, das lukrative Tausch-Meeting jetzt zweimal im Jahr zu veranstalten, und Kress schlug den Copper City Pioneers vor, die halbjährlichen Mitgliedsbeiträge um moderate zwei Euro zu erhöhen. Die Versammlung sprach sich ohne Gegenstimme für diese Erhöhung aus. Besonders deutlich hob Kress hervor, dass sämtliche geplanten Veranstaltungen auf der Ranch in der Zweifaller Finsterau trotz der Stromproblematik stattfinden, wie schon das Osterfest gezeigt habe. „Am Samstag, 28. April, läuten wir ab 14 Uhr das Sommer-Tausch-Meeting ein, das wir am Sonntag, 29. April, ab 10 Uhr fortsetzen“, beschrieb Kress und verwies auf den folgenden Vatertag im Western-Stil: An Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 10. Mai, laden die Copper City Pioneers alle Interessierten bei freiem Eintritt von 11 bis 17 Uhr ein, einen schönen Tag auf der idyllischen Ranch an der Werkstraße 74 zu verbringen. „Wir haben genügend Strom, um Getränke zu kühlen und Speisen zuzubereiten – und auch für Livemusik vom ,Beethovens Boogie Country Trio‘“, so Kress.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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