Im Labyrinth das Geheimnis des Christseins erkundet

30 Teilnehmer der „Exerzitien im Alltag“ suchen an fünf Tagen im ökumenischen Gemeindezentrum den Weg zur eigenen Mitte.

Foto: Margot Bartusel
Foto: Margot Bartusel

Im „Labyrinth des Lebens“ gibt es im Gegensatz zum Irrgarten kein „falsch“. Es ist ein Weg zur Mitte und aus der Mitte heraus. Dabei geht es um eine neue Sichtweise, um einen Wechsel der Perspektive. Der Alltag zeigt sich in einem völlig neuen Licht. Diese Erfahrung machten auch die 30 Teilnehmer der „Exerzitien im Alltag“, die sich an fünf Tagen im ökumenischen Gemeindezentrum getroffen und viele verschiedene Labyrinthe kennengelernt haben.

 

Ein Besuch im Labyrinth vom Typ Chartres (1200 nach Christi) in Heimbach und dem dortigen Besuch der Pilgerkirche mit Erklärungen zum „Gnadenbild“, den Fenstern von Georg Meistermann und dem „müden Engel“ durch Pfarrer Hans Doncks rundeten die geistlichen Übungen in der Fastenzeit ab. Im Labyrinth steckt uraltes Wissen.

 

Die Auseinandersetzung damit betrifft das eigene Leben und zentrale Fragen der menschlichen Existenz. So windet sich der Pilgerpfad in Heimbach zum Beispiel über 34 Kehren durch elf konzentrische Kreise zum Zentrum hin. Insgesamt ist der Weg 261,5 Meter lang und führt auf dem gleichen Weg wieder hinaus.

 

Im Begehen des Labyrinths kommt der Mensch zur Ruhe. Er lässt los, findet zu sich selbst und zu seiner eigenen Mitte, die Ziel und Wendepunkt zugleich ist. Mit der Kraft der Liebe kann jeder Einzelne das Labyrinth auf den gleichen Weg wieder verlassen.

 

Der „Ostertanz“ der Stolberger verdeutlichte im Labyrinth das Geheimnis des Christseins. Wer in der Mitte mit Gott verbunden ist und mit den Menschen untereinander in Beziehung lebt, hat das Gesetz der Gottes- und Nächstenliebe erfüllt.

 

„In Christus zu sein“ und ihm nachzufolgen, ist der Anfang eines neuen Lebens und einer neuen Freiheit. Die Auferstehung mitten im Alltag geschieht, wenn man nach einem Versagen nicht liegenbleibt, nach einem Misserfolg nicht resigniert oder nach einem Scheitern sich nicht selbst aufgibt, sondern im Vertrauen auf Gottes Hilfe wieder von vorne anfängt. Der Weg der Liebe macht sehend und wird auf diese Weise zum Licht für andere.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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