Beim ökumenischen Kreuzweg am Karfreitag sind in diesem Jahr rund 200 gläubige Stolberger mit dabei

Foto: Deliah Gronau
Foto: Deliah Gronau

Rund 200 Gläubige haben sich am Karfreitag am Fuß der Vogelsangkirche versammelt, um sich am ökumenischen Kreuzweg der Evangelischen Kirchengemeinde Stolberg und der Katholischen Kirchengemeinde St. Lucia zu beteiligen. Erstmalig riefen die Gemeinden als Gegenaktion zu den Aufmärschen der Neonazis, im Jahr 2009 zur Prozession auf, ein Jahr nachdem ein junger Mann im Birkengang erstochen wurde. „Wir möchten nicht nur an den Leidensweg Christi erinnern, sondern auch ein Zeichen gegen jegliche Form von Gewalt und Extremismus setzen“, so Achim Jaskulski, Diakon des Bistums Aachen. Organisiert wurde der ökumenische Kreuzweg nicht nur von Jaskulski, sondern auch vom katholischen Pfarrer Hans-Rolf Funken und dem evangelischen Pfarrer Jens Wegmann. Den Anfang der Prozession bildete ein von den Stolberger Pfadfindern getragenes hölzernes Kreuz. Für die musikalische Begleitung sorgte die Stolberger Sing- und Spielgemeinschaft. Gegen 18.15 Uhr zogen die Gläubigen gemeinsam durch die Alt- und Innenstadt zur Kirche St. Mariä Himmelfahrt auf der Mühle. Zwischen den beiden Kirchen machte die Prozession insgesamt an sechs Stationen Halt, die siebte Station bildete die Kirche St. Mariä Himmelfahrt. An den Stationen wurden Lieder gesungen und Gebete gesprochen. Außerdem wurden sowohl Bibelstellen, die den Leidensweg Jesu beschreiben, als auch Texte vorgelesen, die von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der deutschen Bischofskonferenz (afj), dem Vorstand des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland (aej) herausgegeben wurden. Ebenso wie der Kreuzweg standen auch die Texte unter dem Motto #beimir. Unter den Gläubigen waren auch viele junge Menschen. So auch Constanze Freyberger. „Ich möchte die Ökumene stärken und mich am Gesamtgeschehen beteiligen“, sagte sie.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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