Ohne Brandmauer, aber mit Innenhof

Stadthallen-Passage: Wo einst ein Fitnesscenter war, entstehen Wohnungen für Senioren. Bis Herbst sollen diese bezugsfertig sein.

Foto: Sonja Essers
Foto: Sonja Essers

Wenn man die Baustelle in der Stadthallen-Passage mit nur einem Wort beschreiben müsste, würde man wohl den Ausdruck spektakulär wählen – zumindest, wenn man von der nördlichen Seite auf das Gemäuer blickt. Dort wurde in den vergangenen Wochen nämlich die Brandmauer entfernt, um einen Innenhof für die entstehenden Wohnungen des Itertalklinik-Seniorenzentrums zu schaffen. Spätestens bis Herbst sollen diese bezugsfertig sein, sagt Dr. Christoph M. Kösters, Initiator, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Itertalklinik Seniorenzentrum GmbH. Bis dahin gibt es allerdings noch allerhand zu tun, wie ein Blick hinter die Kulissen zeigt.

 

Zum Hintergrund: Am 1. April 2015 hat Kösters das Seniorenzentrum in der Stadthallen-Passage übernommen. Damals beinhaltete dieses insgesamt 59 Plätze für ältere Menschen. Schnell war jedoch klar, dass es auf 66 Plätze erweitert werden soll. Neben zwei Doppel- und zwölf Einzelzimmern entstehen dort, wo einst eine Praxis für Physiotherapie und ein Fitnesscenter waren, auf vier Etagen 20 betreute Wohneinheiten. Um die Räume mit mehr Tageslicht zu versorgen, wurde die Brandmauer abgerissen. Zudem wurden neue Fenster eingesetzt, die die Räume nun hell und freundlich wirken lassen.

 

Doch nicht nur auf den oberen Etagen des Gebäudekomplexes hat sich bereits allerhand getan, sondern auch im Erdgeschoss gehen die Arbeiten voran. Dort soll im hinteren Teil des Gebäudes die Tagespflege untergebracht werden. Ebenfalls im Erdgeschoss entsteht eine Gemeinschaftsküche. Diese soll in Zukunft nicht nur dieses Seniorenzentrum, sondern auch weitere Einrichtungen mit Essen versorgen, erklärt Kösters.

 

Kösters weiß aus seiner eigenen Berufserfahrung, wie wichtig die Aufwertung von Tagespflege und betreutem Wohnen ist. Vor 20 Jahren habe das Durchschnittsalter von Senioren in den Einrichtungen noch im Schnitt bei 78 Jahren gelegen. Heute liege es bei 85 Jahren. Als Gründe dafür nennt Kösters einen besseren Gesundheitszustand und eine bessere Versorgung. „Menschen brauchen zu einem späteren Zeitpunkt in ihrem Leben eine Hochversorgung“, ist sich Kösters sicher. Diese soll in der ehemaligen Stadthallen-Passage gewährleistet sein. Der Standort spielt für Kösters, der selbst seit fünf Jahren in Stolberg lebt, dabei eine ganz besonders wichtige Rolle. „Es liegt mir sehr am Herzen, dass die Talachse von allen Seiten als wichtig angesehen wird“, sagt Kösters, der sich selbst schon eine Wohnung in der vierten Etage des Gebäudes gesichert hat.

 

Auch im Eingangsbereich des Gebäudekomplexes soll sich in den kommenden Monaten bis zum Einzug der ersten Mieter noch so einiges tun, wie Kösters berichtet. Hinter den Fenstern, die sich links neben dem Haupteingang befinden, soll ein Büro entstehen. Dort sollen sich Bürger künftig über das Thema Pflege informieren können, so Kösters. Und damit nicht genug. Der Eingang zur ehemaligen Stadthallen-Passage soll zudem an den eines Hotels erinnern. Eine entsprechende Beleuchtung und ein Teppich sollen dort installiert und verlegt werden. Doch bis es soweit ist, ziehen wohl noch einige Wochen ins Land.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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