Die nächste Heirat gebärt Stolbergs größten Fußballclub

Rund 1000 Mitglieder. Grün-Weiß Mausbach und Vichttal wollen fusionieren. Die Mitglieder entscheiden. Ausbau der Infrastruktur.

Natürlich haben die Mitglieder das letzte Wort. Aber dank guter Vorbereitung und trotz der recht hohen Hürde einer mindestens 75-prozentigen Zustimmung sind alle Signale auf Fusion gestellt. Stolbergs größter Fußballclub soll in zwei Wochen aus der Verschmelzung des SV Grün-Weiß Mausbach 1927 und des VfL 08 Vichttal 1927/1937 entstehen. Gemeinsam mit den rund 220 Mausbacher Mitgliedern wird der neue Verein „VfL 08 Vichttal Mausbach Vicht Zweifall 2018 e.V.“ um die 1000 Mitglieder haben.

 

Mausbach und Vichttal arbeiten schon längere Zeit an ihrer gemeinsamen Zukunft. Im vergangenen Sommer entstand eine Spielgemeinschaft für die Jugend, „und das klappt außerordentlich gut“, sagt SV-Vorsitzender Dirk Esser. Zum Jahreswechsel folgte der nächste Schritt. Die Mitglieder beider Vereine votierten für die Aufnahme von Fusionsgesprächen. „Wir haben in den vergangenen Wochen sehr viele Gespräche geführt“, sagen Esser und der VfL-Vorsitzende Michael Frey übereinstimmend. In dieser Woche seien die Pläne auch mit Verwaltung und Politik abgestimmt worden. „Wir haben ein gemeinsames Ergebnis erreicht, dass die Zukunft unseres Vereins sicherstellt“, analysiert Esser. Der Vorstand von Grün-Weiß habe einstimmig für die Fusion plädiert. Gestern publizierten beide Vereine ihr weiteres Vorgehen. Die Fusion des VfL Zweifall und des VfB Vicht vor zehn Jahren ist die Blaupause für die neuerliche Hochzeit.

 

Demnach wird die Mitgliederversammlung des SV Grün-Weiß Mausbach am Dienstag, 10. April, über die Verschmelzung mit Vichttal abstimmen. Bei positivem Votum soll einen Tag später auf einer Mitgliederversammlung des VfL aus den Vereinen Grün-Weiß Mausbach und VfL Vichttal der neue Verein „VfL 08 Vichttal Mausbach Vicht Zweifall 2018“ hervorgehen. Dabei soll auch der heutige Mausbacher Vorstand komplett in die neue Führungscrew einrücken.

 

Mausbach bewahrt sein Gesicht: Beide Vorstände haben sich im Zuge ihrer Gespräche auf einen ersten Entwurf des neuen Vereinswappens verständigt. „Es spiegelt die hohe Qualität der Gespräche aus den vergangenen Wochen wider“, sagt Frey. Alle Seiten hätten hart gearbeitet, damit „aus einer gemeinsamen Idee am Ende ein gemeinsames Ergebnis herauskommt“. Mit diesem gingen beide Vereine gestärkt in die Zukunft und könnten gemeinsam die Herausforderungen einer sich immer stärker verändernden Fußballlandschaft begegnen.

 

Sehr positive Signale gibt es zum aktuellen Zeitpunkt bereits seitens der Stadt, die ihre Unterstützung zugesagt habe zum geplanten Ausbau der bestehenden Infrastruktur, betonen alle Beteiligten ohne ins Detail gehen zu wollen. Insider gehen von einem weiteren Ausbau des Sportparks Dörenberg aus, wo bereits der bisherige VfL Expansionspläne verfolgt. Eine Mehrzweck-Sporthalle und ein weiteres Kunstrasenspielfeld sollen Rasenplatz, Kunstrasenanlage und Kleinspielfeld ergänzen. Im vergangenen Jahr beschloss die Stadt einen Zuschuss über 175 000 Euro. Mit der Fusion dürften die Vorhaben dringlicher und größer ausfallen. „Wir gehen davon aus, dass wir zu einem sehr guten Ergebnis kommen werden“, sagt Frey zu den Gesprächen im Rathaus.

 

Zentrales Thema der Fusionsgespräche sei die Jugend gewesen. Der neu entstehende Verein VfL soll zukünftig in Stolberg, aber auch in der gesamten Städteregion und über ihre Grenzen hinweg, eine der ersten Adressen in der Jugendarbeit werden – ohne dabei die Wurzeln in Mausbach, Vicht und Zweifall zu vernachlässigen. Alle Kinder – insbesondere aus diesen Dörfern – sollen die Möglichkeit haben, Fußball zu spielen und das unter perfekten Rahmenbedingungen. Im Seniorenbereich sei es das Ziel des neuen Clubs, die Qualität in mehreren Seniorenmannschaften zu steigern. Junge, ortsbezogene Spieler sollen dabei langfristig an den neuen VfL gebunden werden.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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