Dalli-Gruppe wertet Werksumfeld auf

Parkplatz am „Wirtzhaus“ wird asphaltiert.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Ob das Geschenk rechtzeitig im 900. Jubiläumsjahr Stolbergs ausgepackt werden kann, ist noch nicht absehbar. Jedenfalls ist die Vorfreude auf die neuen Angebote des „Wirtzhauses“ spürbar – in der Bevölkerung ebenso wie in der Belegschaft der Dalli-Gruppe.

 

Nachdem bereits im vergangenen Jahr Fassade und Fenster des früheren Grünthal-Werkes gesäubert und saniert wurden sowie im Inneren der Umbau läuft, packt das Unternehmen jetzt das Umfeld an, um es städtebaulich aufzuwerten und Mitarbeitern wie Besuchern mehr Komfort bieten zu können. Die werden zukünftig selbst bei schlechtestem Wetter mit sauberen Schuhwerk das Unternehmen erreichen können. Der geschotterte Parkplatz zwischen dem Kosmetik- sowie Waschmittelproduzenten der Kaufland-Filiale sowie der EVSBahnstrecke an der Zweifaller Straße wird gestaltet.

 

Die gut 6000 Quadratmeter werden derzeit von einem Stolberger Tiefbauunternehmen asphaltiert. Vorgesehen sind 201 Pkw-Stellplätze für Mitarbeiter, 15 für Besucher, zehn Zweiradstellplätze und ein Bus-Parkplatz. Vor 13 Jahren hatte das Unternehmen noch überlegt, hier ein Logistikzentrum zu etablieren. Diese Pläne sind spätestens mit dem Erwerb des „Wirtzhauses“ – übrigens eine Namensgebung aus der Belegschaft – vom Tisch. Bis 2012 hatte dort Grünenthal produziert; zwei Jahre später erwarb Dalli den Komplex.

 

Dort entsteht im nördlichen, zur Innenstadt gelegenen Flügel der neue und auf 550 Quadratmeter vergrößerte Werksverkauf der Dalli-Gruppe. Kommuniziert hat das des Stolberger Familienunternehmens bereits, dass im Erdgeschoss die neue Kantine einziehen soll – mit abgetrennter Außenterrasse auf dem Parkplatz an der Finkensiefstraße, wo das Bestandsgebäude saniert werden soll. Der Clou ist, dass Dalli zudem ein rund 300 Quadratmeter großes Bistro plant, das von der Zweifaller Straße aus auch öffentlich genutzt werden können soll. Zudem sind ein vielseitig nutzbarer Konferenzbereich auf der ersten Etage sowie moderne Arbeitswelten, die Kommunikation und Zusammenarbeit der Mitarbeiter besonders fördern, vorgesehen. Bis es soweit ist, müssen sich die Stolberger noch in Geduld üben.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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Dr. Tim Grüttemeier

 

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