„Tag der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung“

Karfreitag ist ein „stiller Feiertag“. An diesem Tag sind nicht nur öffentliche Veranstaltungen untersagt. Auch privat gelten Regeln.

Foto: Deliah Gronau
Foto: Deliah Gronau

Die Osterfeiertage stehen vor der Tür. Den meisten ist wohl bewusst, dass auch der Karfreitag zu den Feiertagen zählt. Dass dieser aber neben Allerheiligen, dem Volkstrauertag und dem Totensonntag auch zu den stillen Feiertagen gehört, ist hingegen weniger verbreitet.

 

Im Grundgesetz sind Feiertage als „Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung“ definiert. An den stillen Feiertagen soll es noch ruhiger zugehen, als an den übrigen Sonn- und Feiertagen im Jahr. Somit müssen die Bürger, laut dem nordrhein-westfälischem Feiertagsgesetz, am kommenden Freitag nicht nur auf Autowäsche, Wohnungsumzüge und Rasenmähen verzichten, sondern auch auf Sport-, Musik- und Tanzveranstaltungen, Märkte und Feste. Das Verbot gilt sowohl für öffentliche Veranstaltungen, als auch für Veranstaltungen in den eigenen vier Wänden.

 

Öffentliche Tanzveranstaltungen sind bereits am heutigen Gründonnerstag ab 18 Uhr untersagt. „Sollten Veranstaltungen für den Karfreitag angemeldet werden, werden diese von der Stadt Stolberg abgelehnt“, so Robert Walz, Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Stolberg.

 

Eine vermehrte Kontrolle wird es am kommenden Freitag aber wohl nicht geben. „In den letzten Jahren gab es keine auffälligen Verstöße gegen das Feiertagsgesetz“, berichtet Walz. Auch die Rundfunksender haben bei ihrer Programmauswahl, laut dem obigen Gesetz, den ernsten Charakter der stillen Feiertage zu berücksichtigen.

 

Diejenigen, die auch am kommenden stillen Feiertag nicht auf eine abwechslungsreiche Gestaltung ihrer Freizeit verzichten wollen, haben trotz der vielen Verbote, die Möglichkeit dazu. Kunstausstellungen, zoologische Gärten, Saunen, Fitness- und Bräunungsstudios fallen nämlich nicht unter das gesetzliche Verbot und dürfen auch an stillen Feiertagen geöffnet werden.

 

Dies begründet sich durch den Erholungsfaktor, den die zuvor genannten Angebote im Rahmen der Freizeitgestaltung bieten.

 

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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