Nun können die Gressenicher ihren Marktplatz entwerfen

Planungswerkstatt soll Gestaltungs- und Nutzungsmöglichkeiten für die neue Mitte der einst selbstständigen Gemeinde liefern.

Foto: L. Flink
Foto: L. Flink

Das neue Gesprächsthema in Gressenich ist nun auch schon wieder zwei Jahre alt. Aber aufgeschoben bedeutet ja nicht zwingend aufgehoben. Jetzt packt die Stadtverwaltung jedenfalls die Umsetzung eines Antrages an, den im April 2016 die CDU-Vertreter Marc Delzepich und Axel Wirtz ins Leben riefen.

 

Das war die Zeit, in der Planungswerkstätten für die Innenstadt, den Donnerberg und Zweifall sich als ein erfolgreiches Modell der Bürgerbeteiligung in der Kupferstadt etablierten. Mausbach und Werth kamen zudem auf die Agenda, und Büsbach blickt schon längst auf die nächste Runde der Ortskern-Planung. Nur in Gressenich schien die Welt stehenbleiben zu wollen. „Der Markt müsste eigentlich ein Aushängeschild des Ortes sein“, markierte Delzepich seinerzeit beim Blick auf diesen großen Platz in Gressenich, der irgendwie alles und nichts ist, aber in keinem Fall ein Ausgängeschild für die einst stolze selbstständige Gemeinde.

 

Die Zeiten, in denen auf dem Gressenicher Markt das Vieh gehandelt wurde, liegen noch länger zurück als die Jahre, in denen die Fidelen Bessemskriemer dort ein Festzelt füllen konnten. Ein früherer Springbrunnen ist mit einem Rasenbeet gefüllt. Ein Kinderspielplatz liegt am hinteren Ende, an einer Seite harren Wertstoffcontainer ihrer Beschicker. Ein Durchgang führt zum Seniorenheim am Hamicher Weg, und daran grenzt der Garten der heute als Wohn- und Geschäftshaus genutzten früheren Schule.

 

Der Platz selbst – teils asphaltiert, teils geschottert – wird in erster Linie als Parkplatz genutzt. An wenigen Tagen machen Jugendbus, Grün- und Schadstoffmobil Station.

 

„Aber wie könnte der Markt zukünftig aussehen?“ Das fragt die Stadtverwaltung nun die Bürger bei einer Planungswerkstatt am Donnerstag, 26. April, ab 18 Uhr im Pfarrheim an der Römerstraße. Entwürfe oder gar andere Vorgaben gibt es nicht. „Wir wollen erst einmal ganz einfach die Vorstellungen der Gressenicher hören“, sagt Planungschef Andreas Pickhardt: „Was ihnen am Markt gefällt, was sie verbessern, wie sie den Platz attraktiver gestalten wollen, und welche Nutzungen gewünscht werden“. Erst mit diesen Anregungen wollen die Planer an die Arbeit gehen, die Stifte zücken und überlegen, wie eine Neugestaltung realisiert werden könnte. Eine Förderkulisse dafür ist bislang noch nicht in Sicht. Sie könne erst dann gesucht werden, wenn man weiß, was man will.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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