Den Aufstieg schon deutlich vor Augen

Handball-Landesligist Stolberger SV schlägt den Tabellendritten Oberbantenberg souverän mit 32:25 Toren. Dem Gast die Grenzen aufgezeigt.

Foto: Verein
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Der Stolberger SV schlägt in der Handball-Landesliga den Tabellendritten aus Oberbantenberg mit 32:25 (17:13). Eine souveräne Leistung mit erneut schmalem Kader.

 

Nach der ersten Saisonniederlage am letzten Wochenende bei Strombach 2 konnten die Handballer des Stolberger SV beim klaren Erfolg gegen Oberbantenberg an ihre starken Heimspielauftritte der Saison anknüpfen. Dabei aktivierte man mit Rechtsaußen Erik Schartmann einen Linkshänder, der den noch gesperrten Joshua Frauenrath eindrucksvoll vertrat, so dass man, auch nach dem kurzfristigen Ausfall von Paul Renner, immerhin noch neun Feldspieler aufbieten konnte, während der übervoll besetzte Gast sogar noch einen Akteur nicht berücksichtigen konnte.

 

„Das Spiel in Strombach hatten wir mit zwei Sätzen im Training abgehakt. So etwas passiert bei einer dementsprechenden Personalsituation schon mal, wenn die Jungs Woche für Woche an und über ihr Limit gehen. Aber man hat der Mannschaft angemerkt, dass sie vor eigenem Publikum nochmals alles raushauen und die Saison bestmöglich beenden will“, so SSV-Trainer Bernd Schellenbach zu der Lage vor der Partie.

 

Dementsprechend leidenschaftlich und entschlossen startete der Gast vor allem in der Defensive. Der Gästerückraum um Spielgestalter Robin Ziegler sah sich permanentem Abwehrdruck einer höchst beweglichen und variablen Einheit ausgesetzt, und Yannik Töws konnte die meisten Bälle, die trotzdem noch Richtung Tor durchkamen, abwehren.

 

Beim 9:3 in der 13. Minute hatte der SSV bereits unheimlich viel investiert, und man konnte den Vorsprung zur Pause nur auf vier Tore konservieren, da man freie Bälle nicht verwertete und sich einige technische Fehler einschlichen.

 

„Die ersten 14 Minuten waren einfach klasse. Eine super Reaktion auf das Strombach-Spiel. Im Angriff haben wir Oberbantenberg systematisch zerlegt und deren Schwachstellen gnadenlos bespielt. Die Abwehr war unfassbar intensiv und daher auch sehr kraftraubend. Der Gästerückraum tat mir schon etwas leid, denn Max Schlotterhose und Karsten Kilburg haben Robin Ziegler und Co. gnadenlos und ohne Zeitstrafe über das ganze Spiel hinweg abgeräumt. Zum Ende der Halbzeit waren die Jungs etwas platt und Oberbantenberg konnte verdient verkürzen“, so Schellenbach.

 

Zu Beginn der 2. Halbzeit nahm der Gastgeber nachvollziehbar etwas das Tempo aus dem Spiel und war auch im Abwehrverbund zu nachlässig, so dass die Oberbergischen vor allem durch ihr Kreisläuferspiel in der 39. Minute auf 20:18 verkürzen konnten. Trotzdem hatten die Zuschauer nie das Gefühl, dass die Partie noch in Richtung der Gäste hätte kippen können. Nach einigen personellen Umstellungen legte der SSV den Schalter wieder um und drückte in allen Mannschaftsteilen wieder voll aufs Gaspedal. In den folgenden 15 Minuten zeigte man dem Drittplatzierten dann wieder deutlich die Grenzen auf und legte bis zur 56. Minute mit einem 11:4-Lauf auf 31:22 vor und verpasste es zudem, das Ergebnis noch wesentlich deutlicher zu gestalten, so dass es für die Gäste am Schluss noch zur Ergebniskosmetik reichte.

 

„Wir müssen in unserer Strategie immer ruhigere Phasen einbauen, um die Kräfte zu dosieren. Schön, dass sich alle Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten, und dass Erik auf Rechtsaußen eine tolle Partie ablieferte. An diesem Spiel konnte man ganz deutlich und exemplarisch die Unterschiede zur letzten Spielzeit erkennen, in der wir gegen Oberbantenberg drei Punkte abgegeben hatten. Während wir uns in allen Bereichen durch harte Arbeit weiter entwickelt haben, spielt Oberbantenberg exakt dasselbe wie letzte Saison. Daher haben wir uns auch die Tabellenführung mehr als verdient“, resümiert Bernd Schellenbach.

 

In zwei Wochen, am 7. April, um 19:45 Uhr am Glashütter Weiher, kann es nun schon so weit sein, dass das Team sein großes Ziel frühzeitig fünf Spieltage vor Saisonende erreicht. Denn dann reist zum Nachholspiel der Vorletzte aus Dünnwald an, den man im Hinspiel mit 38:20 bezwingen konnte. Da aufgrund der unklaren Abstiegskonstellationen und diversen Rückzugsgerüchten wahrscheinlich weniger Teams absteigen werden, wird der SSV auch diesen Gegner gewohnt ernst nehmen, könnte er doch mit einem Erfolg seine Chance auf den Klassenerhalt am Leben erhalten.

 

An diesem Wochenende werden übrigens im Kreis keine Spiele stattfinden, so dass sich alle beim SSV auf eine volle Halle freuen, um gemeinsam den dann möglichen Aufstieg feiern zu können. Nach der Entwicklung der letzten Jahre mit der Art und Weise, wie die Mannschaft mittlerweile Handball erfolgreich und attraktiv präsentiert, ist dies mit Sicherheit ein willkommener Anlass, die Halle am Glashütter Weiher zu besuchen. Die Jungs, das Umfeld und die treue und wachsende Fangemeinde haben sich dies gemeinsam verdient.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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