Eine Hommage an Helmut Johr und die Kupferstadt

Rolling-Stones-Club Stolberg/Aachen präsentiert seine Band „The Dirty Work“ und erinnert an Gründungsmitglied.

Foto: D. Müller
Foto: D. Müller

Dieses Konzert hätte ihm mit Sicherheit sehr gut gefallen: Zu Ehren des vor gut einem Jahr gestorbenen Gründungsmitglieds Helmut Johr hat der Rolling-Stones-Club Stolberg/Aachen ein Freikonzert veranstaltet, bei dem die clubeigene Stones-Tribut-Band „The Dirty Work“ für beste Stimmung sorgte. Kaum war die Ballade „Time waits for no one“ verklungen, enterten die ersten Fans die Tanzfläche – schon beim zweiten Song des Abends, dem Lieblingslied von Helmut Johr: „Paint it black“.

 

Bandleader Werner Gorressen (Gitarre), Sänger Peter Okon, Andy Trebs (Percussions und Gesang) und Rainer Schmidl (Gitarre, Gesang) von „The Dirty Work“ wurden von dem Stolberger Gastmusiker Tobias „Tobs“ Lehmkühler (Gitarre) unterstützt und nahmen die Zuhörer im gut besuchten Saal der Gaststätte „En de Kess“ mit auf eine klangvolle Reise durch die Jahrzehnte. Die Musiker spielten zum Beispiel den kraftvollen Song „Mona“ aus dem Jahr 1964, die Ballade „Angie“, die 1973 erstmals erschienen ist, oder das Stück, das der clubeigenen Band den Namen gibt: „Dirty Work“ aus dem Jahr 1986.

 

Den Fokus legten die Musiker allerdings auf die 1960er und 1970er Jahre der Rolling Stones, was beim Publikum hervorragend ankam. Ebenso wie die Mischung der ausgewählten Lieder, die in zweierlei Hinsicht attraktiv war. Einerseits luden energiegeladene Klassiker wie „Jumpin‘ Jack Flash“, „Get off of my Cloud“, „Sympathy for the Devil“ und „Satisfaction“ zum Tanzen und Abrocken ein, während getragene Stücke wie „Ruby Tuesday“, „Waiting on a Friend“ und „As Tears go by“ manche romantische Erinnerung heraufbeschworen und zum Träumen anregten.

 

Andererseits war auch der Mix aus bekannten Welthits und weniger oft gehörten Titeln der Rolling Stones äußerst ansprechend. Songs wie „Salt of the Earth“, „Factory Girl“ oder „That‘s how strong my Love is“ wurden von „The Dirty Work“ und vom Publikum gleichermaßen zelebriert.

 

Clubmanager Manni Engelhardt, der moderierend durch den Abend führte, erinnerte daran, dass dieses gelungene Freikonzert sowohl eine Ehrenveranstaltung für Helmut Johr sei als auch eine Hommage an die Kupferstadt, in der 1994 der Rolling-Stones-Club Stolberg/Aachen gegründet wurde.

 

Dementsprechend gerne habe er die Schirmherrschaft über das Event übernommen, betonte Bürgermeister Tim Grüttemeier in seinem Grußwort. Mit Blick auf die internationale Zusammensetzung der mehr als 500 Clubmitglieder hob Grüttemeier hervor, dass der Stones-Club den Städtenamen Stolberg in die Welt hinaustrage: „Der Club ist ein hervorragendes Aushängeschild für die Kulturszene der Kupferstadt.“ Als nach stolzen 30 Liedern „The Dirty Work“ den letzten Song des langen Abends anstimmten, war „Till the next Goodbye“ mehr als nur der Schlussakkord des rundum gelungenen Abends. Es war auch ein Versprechen.

 

Denn die Band des Rolling-Stones-Clubs wird in diesem Jahr noch mindestens zweimal in Stolberg zu hören sein: Zum Beispiel bei dem ersten Kinder- und Jugendevent, das der Club im August ausrichtet. Deutlich früher findet aber schon die nächste Veranstaltung statt: Am Samstag, 14. April, präsentiert der Stones-Club gemeinsam mit dem FC-Köln-Fanclub „Geißböcke Büsbach“ ab 18 Uhr Fußball-Filme von Frank Steffan. Und „The Dirty Work“ werden das Event in der Gaststätte „Kölsche Eck“ an der Bischofstraße musikalisch umrahmen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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