Auch 20 Jahre nach ihrem Tod ist Maria Katzgrau sehr präsent

In Stolberg wird ihr die neueste „In Memoriam“-Ausstellung gewidmet.

Foto: C. Hahn
Foto: C. Hahn

Die Freunde ihrer Kunst haben Sie auch 20 Jahre nach ihrem Tod noch nicht vergessen: Wenn es um Glas- und andere Malerei aus und in der Region geht, gilt Maria Katzgrau noch immer als eine große „Hausnummer“ – und das nicht nur für eine eingeschworene Clique von Kennern.

 

So nimmt es denn kaum Wunder, dass ihr die aktuelle, die zehnte Ausstellung der Reihe „In Memoriam“ in der Direktorenvilla auf dem Gelände des Museums Zinkhütter Hof gewidmet ist. Bei der gestrigen Eröffnung der Schau, die noch bis zum 6. Mai zu sehen ist, bekundeten viele Freunde von Katzgraus Kunst ihre Wertschätzung durch ihre Anwesenheit.

 

Karl-Heinz Oedekoven, der die Präsentation zusammen mit dem Aachener Kunsthistoriker Dr. Dirk Tölke organisiert hatte, ordnete als erster Redner das Schaffen der Künstlerin in den Kontext der anderen „In Memoriam“-Ausstellungen ein. So sei die lebenslange Aachenerin an der Werkkunstschule ihrer Heimatstadt Schülerin von Anton Wendling gewesen, der in der Reihe bereits gewürdigt worden ist. Oedekovens besonderer Dank galt dem Hausherrn, Museumsleiter Sebastian Wenzler, und seinem Team, die den Aufbau der Exponate äußerst hilfreich begleitet hätten.

 

Nach einem Zwischenspiel des 14-jährigen Pianisten (und Organisten) Martin Schikarski aus Breinig ergriff Stolbergs stellvertretende Bürgermeisterin Karina Wahlen das Wort. Sie lenkte die Aufmerksamkeit ihrer Zuhörer auf eine weitere Facette von Katzgraus Schaffen und Persönlichkeit: „Sie war eine der ersten Frauen in ihrem Handwerk.“ Wer außerhalb der Ausstellung ein Werk der Glasmalerin sehen wolle, habe es in Stolberg nicht weit: Auch in St. Lucia an der Burg habe sie Spuren hinterlassen.

 

Aus tief reichender Kenntnis des gesamt Schaffens schöpfte Dr. Dirk Tölke in seinem Vortrag: Er hat im Linnicher Glasmalerei-Museum die nachgelassenen Werke geordnet und erforscht. „Still und ohne Führerschein“ habe sich das Leben der Tochter eines Schulleiters vollzogen. Erfolg und Einnahmen seien der Meisterin ihres Fachs nie sehr wichtig gewesen: „Um die Vermarktung ihrer Kunst hat sie sich nie gekümmert.“ Weit bedeutsamer seien ihr der Glaube und dessen Erneuerung im Geist der Liturgischen Bewegung innerhalb der katholischen Kirche gewesen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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