Warnstreik: für Stolberg kein Problem

Als Zentrum der Demonstration gilt Aachen. In der Stadt gibt es kein Chaos hinsichtlich Verkehr und öffentlichen Einrichtungen.

Foto: Anne Schröder
Foto: Anne Schröder

Der gestrige Warnstreik im öffentlichen Dienst hat in Stolberg kaum für Probleme gesorgt.

 

Auch die Aseag beteiligte sich am Streik und stellte ihre Arbeit im Busbetrieb ein. Ein morgendliches Chaos an den Bahnhöfen und den Haltestellen in der Stadt blieb augenscheinlich aus, was nicht zuletzt an der Anbindung der Kupferstadt an den Schienenverkehr liegen dürfte. Die Bahnen waren planmäßig im Einsatz.

 

Dadurch, dass einige Buslinien nicht ausschließlich von der Aseag, sondern auch von privaten Subunternehmen befahren werden, sind teilweise Busse auf gewohnten Linien unterwegs gewesen, nur nicht so regelmäßig wie es die Fahrgäste gewöhnt sind.

 

Einige Bürger sind von vornherein auf das Auto umgestiegen. „Wir haben heute morgen schon mehr Verkehr. Es waren vor allem Eltern, die ihre Kinder zur Schule gebracht haben“, erklärt ein Stolberger Verkehrswächter. Dass es zu keinen großen Komplikationen gekommen ist, könnte auch daran liegen, dass der Streik rechtzeitig angekündigt wurde.

 

Die Gewerkschaften Verdi und Komba hatten bereits am vergangenen Freitag mitgeteilt, alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes am Mittwoch zum Warnstreik aufzurufen. Die zentrale Kundgebung fand am Mittag in Aachen statt, weshalb der Stolberger Stadtverkehr auch nicht aufgrund von Demonstrationen eingeschränkt war.

 

Martin Künzer, Personalratsvorsitzender der Stadtverwaltung, ist gleichzeitig Vertrauensmann von Verdi und war Mittwoch bei dem Demonstrationszug in Aachen dabei. Ziel sei es gewesen, vor der dritten Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern nach Ostern Druck aufzubauen und mit dem Streik ein verhandelbares Angebot zu fordern. „Die Stimmung war sehr gut und friedlich. Die Straßen waren teilweise abgesperrt, aber keiner hat gehupt oder sich beschwert. Die Unterstützung aus der Bevölkerung war da“, berichtet Künzer. Rund 1300 Demonstranten waren vor Ort, etwa 100 davon aus Stolberg, wie Künzer schätzt. Zum Teil sind sie gemeinsam mit in einem Bus angereist. „Es waren auch Vertreter aus allen drei Bereichen wie Kita, Technisches Betriebsamt und der Verwaltung bei der Demonstration dabei. Das war uns wichtig und ist sehr erfreulich, dass es geklappt hat“, ergänzt der Vertrauensmann von Verdi.

 

Größere Einschränkungen im öffentlichen Betrieb aufgrund des Warnstreiks sind der Stadt auf Nachfrage nicht bekannt. Es könne sein, dass es hier und da zu längeren Wartezeiten gekommen sei, aber der Regelbetrieb in Stolbergs Ämtern sei ansonsten recht stabil gewesen, so der Pressesprecher Robert Walz. Auch die öffentliche Sicherheit in Bezug auf den Winterdienst durch das Technische Betriebsamt sei jederzeit gewährleistet gewesen, sagt Walz. Viele Stolberger Kitas waren gestern regulär geöffnet. Mindestens fünf Einrichtungen hatten sich entschieden, die Türen am Mittwoch verschlossen zu halten.

 

Der Polizei ist nichts Negatives, das in Zusammenhang mit dem Warnstreiks stünde, bekannt, wie Polizeisprecher Paul Kemen mitteilt. Alles in allem ist die Kupferstadt von größeren Einschränkungen verschont geblieben.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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