Altstadt wird zu einer irischen Enklave

Der St. Patrick's Day belebt zum dritten Mal Stolberg. Mehrere Generationen feiern gesellig im historischen Ambiente.

Fotos: D. Müller
Fotos: D. Müller

„Aller guten Dinge sind drei“, besagt eine Redewendung, die sich am Wochenende in der Kupferstadt gleich mehrfach als richtig bewahrheitet hat. Nachdem in Stolberg Prinz Patrick I. (Haas) und im benachbarten Eschweiler Tollität Patrick I. (Nowicki) im Karneval regiert haben, kam jetzt der dritte Patrick ins Spiel. In der Stolberger Altstadt wurde der St. Patrick“s Day gefeiert – zum dritten Mal. Inoffiziell ist damit die Party zum irischen Nationalfeiertag nach rheinischer Lesart zu einer Stolberger Tradition geworden.

 

Etwa 700 Jahre vor der ersten bisher bekannten urkundlichen Erwähnung Stolbergs wirkte „Pádraig“ als christlicher Missionar in Irland. Er gründete Klöster, Schulen und Kirchen im ganzen Land. Der Legende nach soll Patrick die Heilige Dreifaltigkeit anhand eines Kleeblatts erklärt haben, das in der Folge zum irischen Nationalsymbol wurde. In der Kupferstadt wirkt St. Patrick nun seit drei Jahren, indem sein Todestag, der 17. März, erfolgreich zur Belebung der Altstadt beiträgt. So auch jetzt, als zahlreiche Stolberger sich nicht von der „Russenpeitsche“ mit Minusgraden und eisigem Wind schrecken ließen.

 

Stattdessen füllten sie die „Oldtown“, die sich mit ihrem historischen Ambiente und ihren Gaststätten erneut als heimliche irische Enklave erwies. Bevor in den Kneipen Guinness vom Fass und andere Spezialitäten in geselliger Atmosphäre verköstigt wurden, nutzten viele Stolberger und auch auswärtige Gäste die kulinarischen Angebote im „Weißen Rössl“, „By George“ oder im „Imbiss am Markt“. Gut gestärkt machten die Partygänger sich dann auf eine Kneipentour mit viel irischem Lebensgefühl. Zwischenstopps im „Altstadt Kiosk“ dienten dabei der Versorgung.

 

Unter dem Motto „Guinness for JU“ hatte die Junge Union im Burghaus nicht nur das besagte schwarze Bier im Angebot, sondern mit Blick auf die grüne Insel Irland auch grün eingefärbte Getränke als Clou. „The Savoy“ und die Bodega am Alter Markt waren ebenso gut besucht wie die Gaststätten „Alt Stolberg“ und „Zum Raubritter“. Als Epizentren beim Stolberger St. Patrick“s Day entpuppten sich eindeutig die Kneipen, die ihren Gästen Livemusik boten und so die Altstadtbelebung irischer Art um kulturelle Komponenten erweiterten.

 

Zum Beispiel der „Postwagen“, in dem das Duo „The Children of Lir“, benannt nach einer tragischen irischen Legende, traditionellen Folk auf hohem Niveau präsentierte. Volles Haus war auch im „Piano“ angesagt, denn dort musizierte Wolfgang Klauß und sorgte für großartige Stimmung.

 

Was auch Stefan Thielen gelang, der das „Beer o“Clock“ füllte und die Gäste mit Stimme und Gitarre bestens unterhielt. Die Gaststätten setzten beim St. Patrick“s Day wieder auf irische Dekoration und statteten ihre Gäste mit irisch anmutenden witzigen Hüten aus.

 

Vervollständigt wurde das stimmige Gesamtbild dadurch, dass die belebte Stolberger Altstadt sich durchaus weltoffen zeigte. Gäste nahezu aller Generationen bevölkerten die „Old Town“, und im rheinländisch-irischen Trubel feierten irische Kobolde des Kupferstädter Kulturvereins City Starlights einhellig mit authentisch gekleideten Schotten vom Clan der MacKinnons und von den „Castle Pipers“ aus Wassenberg.

 

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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