Blaue Karte verägert den SSV-Trainer

Handballer verlieren einen wichtigen Spieler.

Auch am Tag nach dem Spiel war SSV-Trainer Bernd Schellenbach „geladen“. Dies bezog sich jedoch nicht auf die sportliche Leistung beim ungefährdeten 37:18-Heimsieg in der Handball-Landesliga gegen SSV Nümbrecht II, sondern auf das Verhalten seines einzig verbliebenen Linkshänders, Joshua Frauenrath, der bei einer 21:10-Führung in der 36. Minute eine blaue Karte wegen Beleidigung eines Gegenspielers kassierte.

 

„Das ist unprofessionell und schwächt unseren kleinen Kader zusätzlich. Der Verein wird dieses Auftreten auch nicht ohne Konsequenzen dulden. Selbst die Tatsache, dass wir einen relativ großen Vorsprung in der Tabelle haben, trägt in keinem Fall zu meiner Beruhigung bei“, so ein sichtlich angefressener Coach. Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Bis zum 10:8 in der 19. Minute hielt der Gast einigermaßen mit. Dann stellte der SSV auf eine offensive 4:2-Abwehr um. Für Nümbrecht ging ab diesem Zeitpunkt alles etwas zu schnell, so dass die restlichen 41 Minuten, trotz der Unruhe durch den Platzverweis, mit 27:10 an den Gastgeber gingen.Nümbrecht kam zwar noch zu einigen Torgelegenheiten, die ein souverän aufspielender David Schornstein meist entschärfen konnte. Im Angriff konnte der SSV mit seinen restlichen 8 Feldspielern durchwechseln und auch die verwaiste Rechtsaußenposition mit taktischen Mitteln kompensieren. Insgesamt war es eine recht unruhige Partie, die durch viele Unterbrechungen an Rhythmus verlor, was vor allem den Gästen zu schaffen machte. „Trainerkollegen Daniel Funk und mir hat in der abschließenden Betrachtung eine gewisse Grundsouveränität der jungen Schiedsrichter gefehlt, besonders auf der Kommunikationsebene. Neben guten Entscheidungen, etwa bei der Vorteilsgewährung mit anschließender Bestrafung, gab es aus unserer Sicht zu viele Zeitstrafen gegen Nümbrecht, so dass eine Linie für die Spieler nur schwer erkennbar war, und ein faires Spiel so teilweise unnötig hektisch wurde.

 

Im nächsten Spiel geht es nun zur Oberligareserve nach Strombach, die durch Verstärkungen aus der 1. Mannschaft den Abstieg vermeiden möchte. Eine schwere Aufgabe für den dezimierten SSV-Kader, der neben dem gesperrten Joshua Frauenrath definitiv auch auf Simon Müller verzichten werden muss.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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