Ölweide der Burg muss weichen Ölweide der Burg muss weichen

Zur Sicherheit der Passanten und Gebäude am Luciaweg . Aufwendige Aktion.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Lange haben Georg Paulus und seine Mannen hin und her überlegt, wie sie dem wachsenden Problem Herr werden können. Letztlich blieb nur eine Konsequenz: Die Ölweide, die sich vom Gelände der Burg über den Luciaweg beugt, musste gefällt werden. „Aus Gründen der Verkehrssicherheit“, wie der Leiter des Technischen Betriebsamtes betont.

 

Noch vor wenigen Jahren wuchs die kräftig von Efeu umrankte Ölweide noch einigermaßen senkrecht in die Höhe. Aber in der jüngeren Vergangenheit hat sie sich immer mehr zur Seite geneigt. „Letztlich stützte nur noch die Burgmauer den Stamm“, sagt Paulus, während die Baumkrone bereits die Dächer der Nachbarbebauung und über die Außengastronomie des Restaurants „By George“ hinausragte. Und eine solche Gemengelage ist nun einmal zu gefährlich für öffentliche und private Liegenschaften – erst recht angesichts der in letzter Zeit zunehmenden starken Stürme.

 

Aber nach dem Grundsatzbeschluss, dass der Baum gefällt werden muss, stellte sich die Frage nach dem Wie? Vom Burggelände aus ist sein Standort nur schwierig zu erreichen. Er wächst auf einer schmalen Empore neben dem inneren Treppenaufgang zwischen dem Zugang Eselsgasse und dem Kräutergarten. Dem Team von Abteilungsleiter Frank Skottke bleibt am unteren Stamm nicht viel Arbeitsraum. Einfach absägen und fallen lassen ging aufgrund der Nachbarschaft ja auch nicht.

 

Als Konsequenz wurde der gesamte Treppenaufgang von Eselsgasse und Luciaweg per Gerüst überbaut, so dass die TBA-Mitarbeiter einen sicheren Arbeitsplatz hatten. Schützenhilfe leisteten Mitarbeiter des Forstamtes, die mit Traktor und Winde den Stamm sicherten und in Richtung Burg zogen, so dass die Ölweide sicher gefällt wurde. Eine Ersatzpflanzung ist in dieser exponierten und nur schwer zu pflegenden Lage nicht vorgesehen. Die Burgritter werden die Freifläche nutzen können. Und Historiker merken an, dass ohne Baum die Burg wieder mehr einem ursprünglichen Charakter einer Festung entspricht

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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