Eindeutiges Votum

Kritik am Medienentwicklungsplan gibt es dennoch.

Das Thema Medienentwicklungsplanung stand im Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus auf der Tagesordnung. Die Politik sollte entscheiden, nach welchem Schlüssel die insgesamt 300 000 Euro, die dafür im Haushalt veranschlagt wurden, an die Stolberger Schulen verteilt werden.

 

Die Verwaltung hatte vorgeschlagen, die Anzahl der Schüler an den einzelnen Einrichtungen verknüpft mit der Vorlage eines Medienentwicklungsplanes als Schlüssel zu wählen. Bei der Politik stieß dies auf Zustimmung. „Es ist sinnvoll, dass es auf die Schüler runtergebrochen wird“, meinte der Ausschussvorsitzende Jochen Emonds (CDU) und erhielt Rückendeckung aus seiner eigenen Partei. Unterstützung gab es auch von der SPD. Diese Art der Verteilung sei eine gerechte und praktikable Lösung, meinte Sascha Ciarletta (SPD).

 

Kritisch gesehen wurde dieses System von der FDP und den Linken. Man solle auch über Inhalte diskutieren, meinte Gabi Halili (Linke), die jedoch von Emonds darauf aufmerksam gemacht wurde, dass dies die Aufgabe der einzelnen Schulen sei. Das Ergebnis bei der Abstimmung war eindeutig. Alle Parteien stimmten dafür.

 

Zuvor stellte sich das euregionale Medienzentrum der Städteregion Aachen in der Ausschusssitzung vor. Acht Stolberger Schulen befinden sich derzeit im Beratungsprozess, von fünf Schulen wurden die Konzepte bereits gesichtet.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

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