Nur Technik in der Burg ist nicht auf neuestem Stand

In Sachen Tourismus geht es in Stolberg weiter aufwärts. Übernachtungszahlen steigen an. Neue Aufgaben für das laufende Jahr.

Foto: Sonja Essers
Foto: Sonja Essers

Auf ein durchaus erfolgreiches Jahr konnten Jürgen Gerres, Abteilungsleitung Kultur, Tourismus und Veranstaltungen, und seine Kollegin Svenja Barth zurückblicken. Im Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Tourismus (ASKST) stellten sie Maßnahmen- und Marketingpläne vor, blickten auf 2017 zurück und gaben einen Ausblick auf das bereits laufende Jahr.

 

Nicht nur durch etliche Veranstaltungen und die Vorbereitungen auf das Jubiläumsjahr wurde 2017 geprägt. Die Stolberg-Touristik konnte auch einige Erfolge verbuchen. So steigerte sie die Kontaktaufnahmen. Waren es 2016 noch 10 653, so konnten diese im vergangenen Jahr auf 12 378 gesteigert werden. Das mache ein Plus von 14 Prozent, erklärte Gerres.

 

Auch die Zahl der Übernachtungen stieg an. Ende des vergangenen Jahres gab es in Stolberg vier Hotels mit insgesamt 208 Betten, einen Gasthof mit 14 Betten, drei Hotel Garni mit 162 Betten und ein Ferienhaus mit 26 Betten. Nach der Auswertung des statistischen Landesamtes stiegen die Ankünfte in Stolberg insgesamt um 9,4 Prozent und die Übernachtungszahlen sogar um 14,1 Prozent. Zudem gab es vermehrten Besuch aus den Niederlanden (plus 13,8 Prozent) und aus Belgien (plus 25,1 Prozent). Insgesamt soll es laut IT NRW im vergangenen Jahr in Stolberg 47 896 Übernachtungen gegeben haben. Ende des Jahres waren bei der Stolberg-Touristik 32 Ferienwohnungen verzeichnet. Zudem kamen in 2017 insgesamt 35 Busgruppen in Stolberg an.

 

Momentan arbeiten zehn Natur- und Stadtführer bei der Stolberg-Touristik. Gerres und seine Kollegin Svenja Barth gehen davon aus, dass in diesem Jahr 200 gebuchte, 40 öffentliche und 30 Sonderführungen stattfinden werden.

 

Gut angenommen werden auch die Souvenirs, die in der Stolberg-Touristik erworben werden können. Das Angebot konnte um einen Thermobecher und ein faltbares Essbesteck in Kupferoptik erweitert werden. Außerdem wurde Ende 2017 der Bogen mit den Sonderbriefmarken „900 Jahre Stolberg“ vorgestellt. Bislang wurde die Hälfte der 250 gedruckten Bögen verkauft. Der Verkauf der Souvenirs brachte der Stolberg-Touristik im vergangenen Jahr einen Erlös von insgesamt 10 629 Euro ein.

 

Und welche Aufgaben stehen in diesem Jahr für Jürgen Gerres, Svenja Barth und ihre Kollegen auf dem Programm? „Zum Jubiläumsjahr gibt es einen regelrechten Veranstaltungsmarathon“, so Gerres. Zudem soll das Tourismuskonzept 2020, das unter anderem das Burgkonzept, den Stolrun und Stolbike beinhaltet, weiter umgesetzt werden. Das Burgkonzept wurde bei der Bezirksregierung eingereicht. Nun wartet man auf eine Rückmeldung.

 

Einen positiven Bescheid gab es Ende 2017 zur Umgestaltung des Offermann-Platzes. Verschiedene Arbeitsgruppen sollen nun eine Teilkonzeptionierung für den Platz ausarbeiten. Mit der Umsetzung soll voraussichtlich im kommenden Jahr begonnen werden, erklärte Svenja Bartz.

 

Im Rahmen des Projekts Stolbike soll eine Ladestation für E-Bikes in Zusammenarbeit mit der EWV am Museum Zinkhütter Hof aufgestellt werden. Und auch die Ausstattung der Stolberger Burg soll eine wichtige Rolle spielen. Da die Technik dort veraltet sei, wolle man rund 10 000 Euro investieren. Eine neue Beschallungsanalge und ein Beamer sollen davon unter anderem angeschafft werden.

 

Die Stolberger Politik war mit der Arbeit von Gerres, Bartz und ihren Kollegen mehr als zufrieden und beschloss einstimmig, dass die vorgestellten Maßnahmen auch umgesetzt werden sollten.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Bürgermeister der Stadt Stolberg
Dr. Tim Grüttemeier

 

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