Kampf gegen den Darmkrebs aufnehmen

Bei der Informationsveranstaltung durch Ärzte des Bethlehem-Gesundheitszentrums im Zentrum der Stadt ist das Interesse groß. Technik erläutert.

Foto: Christoph Hahn
Foto: Christoph Hahn

Das Interesse war groß, sehr groß sogar: Scharen von Menschen, Männer wie Frauen, zog es jetzt zum Kupferpavillon auf dem Kaiserplatz. Im Zentrum der Stadt, gleich gegenüber dem Rathaus, gaben Experten aus dem Bethlehem-Gesundheitszentrum und aus den Ärztepraxen im Medizinischen Verfügungszentrum (MVZ) Auskunft rund um das Thema „Kampf dem Darmkrebs!“.

 

Wie Tumore sowie ihre Vorstufen behandelt werden und wie sie möglicherweise zu verhindern sind – die Fachleute blieben ihren Gästen keine Antwort schuldig. Mit im Team war zum Beispiel der im MVZ niedergelassene Magen-Darm-Spezialist Sebastian Exner. Zusammen mit einer Mitarbeiterin führte der Arzt das Gerät vor, das bei Darmspiegelungen eingesetzt wird.

 

Auch Privatdozent Dr. Dr. Christoph Dietrich, Chefarzt der Inneren Medizin im Bethlehem, war ein gefragter Gesprächspartner – ebenso wie sein Kollege, Privatdozent Dr. Joachim Heise, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Schilddrüsen-Chirurgie.

 

Der sah sich als Chirurg unter anderem mit Fragen rund um Verdauungsstörungen und einem künstlichen Ausgang nach einer teilweisen Darmentfernung konfrontiert – eine Befürchtung, die er mit ebenso detaillierten wie für Laien verständlichen Auskünften zu entkräften versuchte.

 

„Handwerkliche Interesse“ bei seinen Gesprächspartnern verzeichnete der Mediziner zudem, wenn es um die Operationstechnik mit sogenannten Klammer-Naht-Geräten geht, mit deren Hilfe der Darm wieder zusammengefügt wird, wenn ein Zwischenstück entfernt worden ist.

 

Ein weiterer Punkt: die Rolle der Ernährung bei der Vermeidung von Darmerkrankungen. „Da gibt es wenige gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse“, meinte Heise, „aber eine doch: Der Verzehr von viel rotem Fleisch ist ein erheblicher Risikofaktor.“

 

Dr. Bernd Kallenberg, Spezialist für entzündliche Darmerkrankungen mit Praxis im MVZ, sah sich zum Beispiel mit „Fragen rund um die Angst vor der Sedierung bei Darmspiegelungen“ konfrontiert. Der Arzt dazu: „Zehn Minuten nach dem Aufwachen sind Sie wieder fit und müssen dann keine schwerwiegenden Folgen mehr befürchten.“

 

Auch über die vor einer Spiegelung verabreichten Abführmittel und zur Nachsorgen stellten ihm Patienten und solche, die es nicht werden wollen, interessierte Fragen.

 

Dem Stolberger Beigeordneten Robert Voigtsberger, der als prominenter Gast aus dem Rathaus das Forum eröffnete, nötigte das im Kupferpavillon versammelte Fachwissen ausdrückliche Bewunderung ab: „Die Stadt begrüßt ausdrücklich die Veranstaltung.“

 

Selbst habe er auch schon Vorsorge gegen Darmkrebs betrieben, erläuterte Voigtsberger den zahlreichen Interessierten am Thema: „Es war ein bisschen unangenehm – aber am Ende war ich doch ganz froh, das getan zu haben.“ Ein Mutmacher mehr, der im Kampf gegen Tumore dringend gebraucht wird.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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