Mit „Burggeflüster“ in die Fabelwelt abgetaucht

Helmut Schreiber , Vorsitzender des Stolberger Heimat- und Geschichtsvereins, stellt sein neues Buch vor. Grafiken von Gottfried Dahmen.

Foto: T. Dörflinger
Foto: T. Dörflinger

Helmut Schreiber, Vorsitzender des Stolberger Heimat- und Geschichtsvereins, hatte die Präsentation seines neuen Buches unter dem Titel „Burggeflüster“ in einen prächtigen Rahmen gepackt. Passend zum Buchinhalt, der sich mit lokalen Sagen und Erzählungen beschäftigt, präsentierte er im Rittersaal der Burg die Chor- und Instrumentalmusik sowie auch seine Darstellung von Bilder und Texten.

 

Die musikalische Gestaltung hatten der Chor der Grundschule Grüntalstraße, die Saxophonisten David Bartusel und Daniel Imiela von der Musikschule Merz und die Gruppe Altstadtmusikanten übernommen. Sie präsentierten Musik unterschiedlicher Stilrichtungen und Epochen.

 

Die Texte wurden von Eva Kaußen, die in die Rolle der Fee Miranda geschlüpft war und Schülern der zuvor erwähnten Grundschule vorgetragen. Die Bilder waren dem 118-seitigen Buch entnommen. Erstellt hatte sie der kürzlich verstorbene Künstler und Grafik-Designer Gottfried (Fred) Dahmen, der auch für die zahlreichen Illustrationen in dem Werk verantwortlich war, das sich der lokalen Sagen- und Märchenwelt widmet.

 

Damit auch das Auge zu seinem Recht kam, hatten sich Schreiber und seine Vorstandskollegen nach eigen Worten mit „altertümliche“ Gewändern ausgestattet. Begonnen hatte die kurzweilige Veranstaltung mit einem Liedvortrag der Grundschule. Die Schüler hatten sich dem 900-jährigen Jubiläum der Kupferstadt Stolberg gewidmet. Schließlich ist das neue Schreiber-Werk ein Beitrag zum 900-jährigen Bestehen der Ansiedlung im Vichttal.

 

Danach hatte Eva Kaußen das Wort. Die 23-jährige Studentin rezitierte Texte, die in dem Buch wiedergegeben, 2005 Katharina Schreiber verfasst hat. Katharina Schreiber, hatte sich nämlich in ihren Erzählungen unter anderem mit den Gängen unter der Burg und den Stollen im Hammerberg beschäftigt. Demnach verschwinden im Gangsystem der Burg Sohn und Neffe des regierenden Burgherren und werden dort von Zwergen und Gespenstern gefangen gehalten. Die zweite von Kaußen und Schülern der Grundschule vorgetragene Schreiber-Erzählung beschäftigt sich mir den Streichen der Zwerge Odokar und Upsala, die in den Stollen des Hammerberges hausen und dem Oberzwerg Galminus fast um seine Tarnkappe gebracht hätten.

 

Natürlich finden die Geschichten, wie es sich in einem richtigen Märchen gehört, mit Hilfe der Fee Miranda ein gutes Ende. Lobende Worte für die neue Veröffentlichung fand Bürgermeister Tim Grüttemeier, der zu den zahlreichen Besuchern gehörte, die den Rittersaal der Burg an seine Grenzen gebracht hatten.

 

Der Bürgermeister dankte dem Geschichtsverein für seine Aktivitäten bezüglich der Vermittlung und Erforschung der lokalen Geschichte und hob die Verdienste des Ehepaares Schreiber hervor, das innerhalb kurzer Zeit bereits die zweite Veröffentlichung präsentiert.

 

Schließlich hatten die Schreibers erst im November vergangenen Jahres mit „Werden und Wachsen, Handel und Wandel in Stolbergs Mitte, Teil 3 b“, ein weiteres Werk zur Geschichte des Steinweges und des dortigen Gewerbes, herausgebracht.

 

Danach präsentierte Helmut Schreiber mit Hilfe einer Power-Point-Präsentation beispielhaft, einige, im Buch enthaltene Illustrationen von Gottfried Dahmen. Dahmen hatte kurz vor seinem Tod im Dezember noch einige druckfrische Exemplare in seinen Händen gehalten. Demnach lobte Schreiber jetzt den hohen künstlerischen Wert der Dahmen-Illustrationen, die stellvertretend für das langjährige Schaffen und Wirken des versierten Musikers, Zeichners und Herausgebers zweier Comics, stehen würden. Stellvertretend für den verstorbenen Vater war der Sohn Tom Dahmen anwesend. Vorgestellt wurden auch die Dahmen-Illustrationen, die unter anderen den Geschichten, „Der kluge Mann aus Hastenrath“, „Der Jäger“, „Der Froschhein von Kinzweiler“ gewidmet sind.

 

Schließlich enthält das Werk Burggeflüster auch Sagen und Erzählungen, die bereits in den 1920er Jahren Andreas Roderburg in seiner Schriftenreihe „Heimatblätter“ veröffentlich hat.

 

Die abwechslungsreiche Veranstaltung schloss mit einem Vortrag der „Altstadtmusikanten“, die unter anderem die Stolberger „Nationalhymne“, das Vogelsängerlied, zu Gehör brachten. Danach konnte man im Foyer der Burg das neue, reich illustrierte Werk, erwerben.

 

Weitere Exemplare gibt es in der „Bücherstube am Rathaus“, Wolfgang Krüpe, Rathausstraße 4, zum Preise von 10 Euro.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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