Die Tabellenführung erneut verteidigt

Der Stolberger SV schlägt im Spitzenspiel der Handball-Landesliga daheim BTB II mit 25:20.

Archiv-Foto: Verein
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Alles war angerichtet am Glashütter Weiher für das Spitzenspiel der Handball-Landesliga. Erster gegen Zweiter; Stolberg versus BTB 2, zudem noch ein Derby, bei dem sich der Gast aus dem Gillesbachtal auch für die Hinspielniederlage in eigener Halle revanchieren und so die Tabellenführung nochmals angreifen wollte. Am Ende hieß es allerdings 25:20 für die Gastgeber aus Stolberg.

 

Eine prall gefüllte Tribüne mit fantastischer Stimmung verlieh dieser Partie zusätzlich den würdigen Rahmen. Zu Spielbeginn merkte man beiden Teams den fehlenden Wettkampfrhythmus der letzten Wochen und die Bedeutung dieser Begegnung an, und so waren die ersten Minuten geprägt von kleinen Unsicherheiten und Nachlässigkeiten. Die beiden besten Abwehrreihen der Liga drückten der Partie ihren Stempel auf, wobei auf Seiten des BTB vor allem eine herausragende Torwartleistung zum ausgeglichenen Spielstand (6:6, 15. Minute) beitrug.

 

„Wir hatten die wesentlich klareren Möglichkeiten, konnten aber Siebenmeter, einige Gegenstöße und mehrere freie Bälle nicht am Keeper vorbei bringen. Unser Torwart hat bei neun Gegentoren in der ersten Halbzeit ganze vier Bälle halten müssen. Wie wir da verteidigt haben, war schon hochwertig. Wir hatten bis zur Pause mit unserem schmalen Kader schon viel investiert und hätten bei normaler Chancenverwertung mit mindestens acht Toren führen müssen“, so SSV-Trainer Bernd Schellenbach.

 

So blieb der Gast mit aus seiner Sicht einem 9:13-Pausenrückstand in Schlagdistanz und startete wesentlich entschlossener in den zweiten Durchgang als der SSV. Beim Stand von 14:14 in der 38. Minute schien das Spiel nochmals richtig spannend zu werden, doch der Gastgeber stabilisierte sich nun wieder und konnte mit 18:15 in Führung gehen. „Leider haben wir uns im Angriff nicht verbindlich genug an die taktischen Vorgaben gehalten, Bälle zu leicht her geschenkt und dem BTB so relativ einfache Tore ermöglicht. Ab der 40. Minute haben wir dann wieder zu unserem Spiel gefunden und mit mehr Druck und Entschlossenheit agiert. Sorgen habe ich mir nie gemacht“, beschreibt Schellenbach die Spielschwankung.

 

Dem Gastgeber spielte aber auch das Zeitstrafenverhältnis ab der 43. Minute in die Karten. Einerseits führte wachsende Unruhe auf der Gästebank zu zwei Wechselfehlern (sieben Feldspieler auf dem Platz) und zwei weitere Abwehraktionen (Schubsen von hinten) sahen mehr als ungeschickt aus. „Auch wir hätten durchaus ein bis zwei Zeitstrafen mehr bekommen können. Wir haben einfach cleverer verteidigt und hatten am Ende mal wieder nur einmal zwei Minuten auf dem Spielberichtsbogen. Das zeichnet uns übrigens im gesamten Saisonverlauf aus, denn wir erhalten im Schnitt pro Spiel nur 1,7 Zeitstrafen bei der immerhin zweitbesten Abwehr der Liga“, lobt Schellenbach das Defensivverhalten seines Teams.

 

Ab der 47. Minute kontrollierte der SSV wieder die Begegnung und verpasste es jedoch, das Ergebnis noch deutlicher zu gestalten, so dass am Ende ein verdienter 25:20-Erfolg die souveräne Verteidigung der Tabellenführung bedeutete.

 

„Insgesamt waren unsere Spielanlage variabler und unsere Entscheidungen zielstrebiger. Tim von der Steins Spielsteuerung war fantastisch. Bester Mann auf dem Platz war jedoch Max, der alle mitgerissen hat, Rebounds erkämpfte, die Abwehr dominierte und torgefährlich war. Ein echtes Vorbild. Wir hatten uns vor allem in der Abwehr wieder präzise vorbereitet und meine Jungs sind mittlerweile in der Lage, dies punktgenau umzusetzen. Wie wir unsere 6:0-Abwehr interpretieren und variieren können, das hat schon Klasse. Nur vorne hätten wir effektiver abschließen müssen“, freut sich Schellenbach über die Gesamtleistung seines Teams.

 

Bei nun noch zehn ausstehenden Partien (sechs Heimspiele/vier auswärts) stellt sich die Ausgangslage für den SSV nun ganz ordentlich dar, doch in Oberwiehl erwartet den Ligaprimus schon nächste Woche eine weitere schwere Aufgabe. „Wir spielen einfach mit Vollgas die Saison zu Ende. Wenn es dann vorbei ist, dann schauen wir mal auf die Tabelle. Wir wollen weiterhin gewinnen“, blickt Herrenwart Ralf Sauer voraus, denn bis zum Saisonende hat das Team nur noch ein Wochenende frei, wird ständig gefordert.

 

Parallel laufen natürlich die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren. Die Mannschaft bleibt komplett zusammen und wird mit zwei bis drei Neuzugängen verstärkt. Da gibt es auch schon definitive Vollzugsmeldungen. Weiterhin kehrt im Laufe der Saison Linkshänder Tim Heister nach seiner Kreuzbandverletzung zurück. Insgesamt setzt man am Glashütter Weiher also auf Kontinuität und Weiterentwicklung des Teams und jedes einzelnen, in dem Bewusstsein, einen ausgeglichenen Kader mit 13 Feldspielern für dann hoffentlich höherwertige Aufgaben aufzustellen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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