Blau-Weiß stellt die aktuellen Pläne vor

Tennisclub möchte vier von sieben Courts grundlegend erneuern. Pläne einstimmig gebilligt. Stolberg Open ist absolutes Highlight.

Foto: Jürgen Lange
Foto: Jürgen Lange

Weiter geht die Modernisierungsoffensive auf dem Hammerberg. Im 86. Jahr seines Bestehens setzt der Stolberger Tennisclub Blau-Weiß die Instandhaltung und Erneuerung der clubeigenen Anlage fort. Einstimmig und ohne Diskussionen fällt das Votum der Mitgliederversammlung im „Parkhotel am Hammerberg“ für die Pläne des Vorstandes aus. Geplant ist die grundlegende Erneuerung von vier der insgesamt sieben Courts, was nicht nur angesichts der Hanglage der Plätze eine Herausforderung für den Club darstellt.

 

Auch finanziell ist – natürlich zusätzlich zu der turnusmäßigen Frühjahrswartung – die Sanierung der zuletzt vor drei Jahrzehnten tiefgreifend überarbeiteten Spielfelder ein Kraftakt. „Neben einem tiefen Griff in die Rücklagen und einem erhofften städtischen Zuschuss ist ein Darlehen bei der NRW-Bank vorgesehen“, berichtet Raymond de Waele.

 

Der Umfang der Maßnahme wird sich letztlich an den finanziellen Rahmenbedingungen orientieren müssen, sagt der Vorsitzende. Dass die Arbeiten nach der Medensaison und vor der üblichen Vorbereitung auf die Freiluftsaison im Herbst erfolgen sollen, liege in den Vergabemodalitäten der öffentlichen Hand begründet. „Auf jedem der vier Spielfelder müssen gut zwölf Tonnen rote Asche abgetragen, auf einer Deponie entsorgt und die Anlagen mit einem zeitgemäßen Unterbau wieder aufgefüllt werden“, verdeutlicht Herbert Pfeil. Der stellvertretende Vorsitzende kalkuliert die Dauer der Arbeiten auf etwa zwei Monate.

 

Bereits in Arbeit ist eine umfassende Sanierung des Clubheims. Sie erfolgt in Kooperation mit Clubwirt Josef Schaffrath, der sich für weitere fünf Jahre an den TC Blau-Weiß bindet. Mit der Übernahme der Vereinsgastronomie durch Schaffrath habe das „gesellschaftliche Leben am Hammerberg einen Aufschwung erfahren“, bilanziert de Waele. Gefeiert werden sollen das neue Outfit und die beginnende Saison am Samstag, 28. April, mit dem Eröffnungsfest im Clubheim.

 

Bereits im vergangenen Jahr war in die Infrastruktur des Heims und der Anlage deutlich investiert worden. Das ist auch an dem von Finanzwartin Nicole Pfeil vorgelegten Finanz- und Wirtschaftsplan abzulesen. Ihr bescheinigen die Kassenprüfer Birgit Kogel-Petrillo und Hans-Gerd Klostermann eine vorbildliche Kassenführung. Kritisch, wie gewohnt, lässt der Vorstand das vergangene Jahr Revue passieren – eine Bilanz, die punktuell zu Veränderungen in der neuen Saison führen wird. „Im Jugendbereich wird die Situation immer schwieriger“, bilanziert de Waele: „Trotz all unserer intensiven Bemühungen.“

 

Und es sei eine Entwicklung, die auch andere Stolberger Vereine durchleben – das anderweitige Sport- und Freizeitangebot sei offensichtlich eine zu große Konkurrenz für den Tennissport. Es bleibt derzeit nur noch eine Stolberger Jugendmannschaft; die Zahl der aktiven Jugendlichen sinkt von 32 auf voraussichtlich 17. Wobei allerdings neun Jugendliche nun das blauweiße Erwachsenentrikot tragen werden. Insgesamt rangiert die Mitgliederzahl des TC bei 221, darunter 121 aktive Erwachsene. Erschwerend registriert der TC das Fehlen einer Tennishalle im Stadtgebiet vor allem in der Wintersaison. Das sei der Grund für einige Jugendliche gewesen, komplett den Verein zu wechseln. Zudem hätten die Hoffnungen, junge Mitglieder über eine intensive Zusammenarbeit mit Schulen rekrutieren zu können, sich nicht im erwarteten Umfang eingestellt. Ein neues Potenzial machen die Blau-Weißen nun in den Fußballvereinen aus. Für sie soll es spezielle Angebote geben, um nicht nur Spieler, die die Stollenschuhe an den Nagel hängen wollen, für die rote Asche und den gelben Filzball zu begeistern. Eine weitere Konsequenz ist, dass das Jugendtraining nicht mehr von einer Tennisschule, sondern durch eigenes Trainerpersonal geleistet werden soll. Für Erwachsene bleibt der Übungsbetrieb wie gewohnt. Sportlich verlief die vergangene Saison durchwachsen. Elf Teams konnte Sportwart Jürgen Sonnen an die Netze schicken: eine Jugend- und zwei Hobbymannschaften sowie acht Meden-Teams zwischen Kreis- und 1. Verbandsliga, von denen sechs ihre Klasse halten konnten.

 

Gewohnt gute Resonanz erfuhren das Kuddel-Muddel- und Frauen-Power-Turnier, während beim Herren-Freizeitturnier noch Luft nach oben zu verzeichnen wäre. Aber zu einem absoluten Highlight entwickelte sich – nunmehr in seiner vierten Auflage – das Leistungsklassenturnier Stolberg-Open mit rund 150 Aktiven.

 

Die 5. Stolberg Open folgt vom 11. bis 28. August auf dem Hammerberg. Dann wird man die Gastgeber sicherlich noch besser von ihren Gästen unterscheiden können. Der TC Blau-Weiß Stolberg bietet in Kooperation mit einem renommierten Hersteller und einem lokalen Sporthaus eine eigene Kollektion von Sport- und Freizeitmode an – selbstverständlich in Blau-Weiß. Weitere Details zu dieser Kollektion und zu Aktuellem bietet der von Pressewart Hans-Joachim Held betreute Newsletter.

 

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Personalien einstimmig geklärt

  • Einstimmig per Akklamation regelten die Blau-Weißen ihre Personalien. Kassenprüfer bleiben demnach Birgit Kogel-Petrillo und Heinz-Gerd Klostermann. Der Ältestenbeirat besteht aus Hanni Scheen, Günter Poick, Klaus Kreutz, Gerd Müller und Wolfgang Linz (als Nachfolger von Sepp Kohler). In den Sportbeirat gewählt wurden durch die Mitglieder Gerti Pöschl (Hobby), Annelie de Waele (Damen) und Markus Stühlen (Herren), als Nachfolger von Wolfgang Robioneck.
  • Bei den Teilwahlen zum Vorstand wurden Herbert Pfeil (2. Vorsitzender) und Lydia Flink (Schriftführerin) in ihren Ämtern bestätigt. Neu gewählt wurden für Niklas Held und Helmut Braun, die nicht mehr zur Verfügung standen, Marc Troll (Jugendwart) und Josef Schaffrath (Sachwalter).

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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