An Ermordung der Sinti und Roma erinnern

Zum Gedenken an die Stolberger Roma in der NS-Zeit wird am Freitag, 2. März, um 18.30 Uhr, in der Räumen der Stadtbücherei Stolberg im Kulturzentrum an der Frankentalstraße 3 eine Ausstellung eröffnet. Sie zeigt Ausschnitte aus dem Leben der 37 in der Nazizeit in Stolberg wohnhaften Roma, die am 2. März 1943 von den Nationalsozialisten verschleppt und ermordet wurden.

 

Im Anschluss an die Eröffnung dieser Ausstellung folgt ein einstündiger Vortrag, der die Geschichte der Roma und Sinti zwischen 1900 und 1943 weiter vertieft.

 

Schon im Vorfeld der NS-Herrschaft wurden die Roma und Sinti in der Region rund um Aachen verfolgt und gedemütigt. Die Ausstellung richtet sich insbesondere an Schulen. Wobei sich die Lehrer bei der Eröffnung der Ausstellung informieren, und eventuell eine Führung vereinbaren können.

 

Die Ausstellung ist bis Freitag, 16. März während der Öffnungszeiten (Montag: 14.30 bis 18 Uhr, Dienstag: 14.30 bis 19 Uhr, Donnerstag: 10 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 18 Uhr und Freitag: 10 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 18 Uhr) der Stadtbücherei zugänglich. Die Veranstaltung erfolgt in Zusammenarbeit der Volkshochschule Stolberg und der Gruppe Z.

 

Das üblicherweise um den 2. März stattfindende Gedenken an die aus Stolberg deportierten Roma am Gustav-Wassilkowitsch-Platz vor dem Hauptbahnhof Stolberg wird auf Grund der dort zur Zeit durchgeführten Bauarbeiten auf Donnerstag, 2. August, diesen Jahres verschoben. Der 2. August ist der bundesweite Gedenktag an den Völkermord an den Sinti und Roma.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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