„Wollen vor allem an der Seite derer am Rand stehen“

Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) feiert sein 105-jähriges Bestehen in Stolberg. Viel Lob und Ehrungen.

Foto: C. Hahn
Foto: C. Hahn

Ganz vorne liegt Stolberg, wenn es um den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) geht. Der Ortsverband in der Kupferstadt zählt nämlich zu den größten in ganz Deutschland.

 

Gleich mehrere Rednerinnen, darunter die stellvertretende Bundesvorsitzende, Ulla Dietz aus Krefeld, würdigten diesen Umstand beim Festakt zum 105-jährigen Bestehen des Stolberger SkF.

 

Nach der Messe mit dem Aachener Generalvikar Dr. Andreas Frick und Ortspfarrer Hans Rolf Funken in der nahen Kirche St. Mariä Himmelfahrt zog es die Teilnehmerinnen in großer Zahl zum Ökumenischen Gemeindezentrum in der Frankentalstraße, wo im großen Saal der eigentliche Festakt stattfand.

 

Das Kernziel der Arbeit, die die Mitarbeiterinnen um Geschäftsführerin Margit Schmitt von der Geschäftsstelle der Birkengangstraße und den SkF-eigenen Einrichtungen wie Agnesheim und Tagesstätte für spanische Kinder aus leisten, definierte Vorstandsmitglied Ursula Wirtz-Wirthmüller in ihrer kurzen Begrüßungsrede: „Hilfebedürftigen Menschen auf dem Weg zu einer neuen Lebensplanung“ zu unterstützen stehe im Mittelpunkt der Angebote.

 

Dass es dabei vor Ort auf eine geschickte Verzahnung der Arbeit von Haupt- und Ehrenamtlern ankommt, betonte Geschäftsführerin Schmitt. 88 Ehrenamtler, 230 angestellte Fachkräfte und 45 Mitglieder gibt es derzeit in Stolberg, teilte sie mit.

 

Auch Ulla Dietz stellt ihren örtlichen Mitstreiterinnen in Stolberg das allerbeste Zeugnis aus: „Es ist hier sehr viel geschafft worden.“ Bewegt erinnerte sie sich an ihre eigenen Anfänge in der Verbandsarbeit – und an eine Stolberger Frau, die später zur Bundesvorsitzenden des SkF aufstieg: „Meine allererste Delegiertenkonferenz wurde seinerzeit noch von der Stolbergerin Felicitas Drummen geleitet.“

 

Auch eine Standortbestimmung fehlte nicht: „Im SkF geht es primär darum, an der Seite derer am Rand zu stehen“, kurz um die „Solidarität mit denen, die es schwer haben“.

 

Darüber hinaus sprach die ranghohe Gastrednerin dem Wirken ihrer Mitstreiterinnen eine quasi prophetische Funktion zu und rief gleichzeitig zu offenherziger Kritik auf: „Wir müssen klar die Dinge benennen, die nicht in Ordnung sind.“ Dabei gelte es auch, die eigenen Grenzen zu überwinden und „Parteien übergreifende Frauen-Bündnisse“ zu schließen. Sprach‘s und ging bei der von Hermann-Josef Schulte (Violine) und Peter Rath (Klavier) musikalisch umrahmten Feier zur Laudatio auf zwei Stolberger Frauen über, die sie zum Dank für deren langjähriges Engagement mit dem „SkF-Kristall“ ehrte. Rosemarie Spix, seit 1997 Vorsitzende des Ortsverbandes, nannte Dietz ein „Urgestein“, die in ihrer Tätigkeit „viel Mut und Beharrlichkeit“ an den Tag gelegt und damit „sehr viel für die Menschen erreicht“ habe. Auch ,Spix‘ Stellvertreterin Ulla Lorenz widmete die zweithöchste Vertreterin des Verbandes auf Bundesebene ähnlich herzliche Worte.

 

Sie habe für den Verband eine ganze Reihe von Gottesdiensten und Einkehrtagen organisiert. Auch als Ansprechpartnerin für die Kindertagesstätte „Zwergenburg“ habe die pensionierte Lehrerin Vorbildliches geleistet: „Sie beweisen, wie jung und fortschrittlich die Arbeit im SKF erhält.“ Der Verband kann im Internet besucht werden unter: www.skf-stolberg.de

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Bürgermeister der Stadt Stolberg
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