Die städtische Friedhofssatzung ist novelliert

Mehr Varianten für Beisetzungen sind jetzt in der Kupferstadt möglich – Erste praktische Umsetzung vonneuartiger Bestattungsform auf Breiniger Friedhof zu sehen – Vorteile dieser Variante von Steinmetz erläutert

Foto: Dirk Müller
Foto: Dirk Müller

Die Kupferstadt hat ihre Friedhofssatzung novelliert und ermöglicht damit zusätzliche Varianten von Beisetzungen auf den Friedhöfen im Stolberger Stadtgebiet. Wie eine neu geschaffene Möglichkeit in der Praxis aussehen kann, ist jetzt bereits auf dem Breiniger Friedhof zu sehen. Dort erklärt André Hennecken eine Alternative zur sogenannten amerikanischen Bestattung. „Diese Form der letzten Ruhestätte kann man als ein Urnen-Reihengrab bezeichnen“, erläutert der Steinmetz und deutet auf eine Grabstätte, in der zehn Urnen hintereinander angeordnet Platz finden.

 

Diese Urnen-Gemeinschaftsanlage sei zum Beispiel besonders geeignet für Verstorbene, deren Nachkommen nicht in der Nähe des Friedhofs wohnen. „Weil die Pflege der Grabstätte nur wenig Aufwand und Folgekosten verursacht.“ Und „Kosten“ ist Henneckens nächstes Stichwort, denn bei dieser Art der Beisetzung müsse keine größere Grabplatte wie bei der amerikanischen Bestattung erworben werden. „Anonym muss das Grab aber auch nicht bleiben“, sagt er mit Blick auf den Kopf der Gemeinschaftsanlage. Eine würdevolle Stehle aus Blaustein ziert dort nicht nur die Anlage, sondern bietet auch, wie in einer Schiene, Raum für einheitliche Gedenktafeln, die mit Namen und Daten der Verstorbenen versehen werden können.

 

Der Vorteil der vertikalen Installation wird mit Blick auf die benachbarten amerikanischen Bestattungen deutlich, weil diese großen und teureren Platten im Boden eingelassen sind und gerade im Herbst immer wieder dermaßen mit Laub bedeckt sind, dass die Inschriften kaum zu entziffern sind. Was bei der Stehle nicht passieren kann. Ein weiterer Vorteil der mit der neu gefassten Friedhofssatzung möglich gewordenen Form der Beisetzung ist offensichtlich der geringe Platz, der benötigt wird. Das Breiniger Beispiel zeigt, dass zehn Urnen auf nur wenigen Quadratmetern des Friedhofs bestattet werden können.

 

Zusätzlich zu den größeren Grabplatten bei der amerikanischen Bestattung lassen viele Nachkommen noch kleinere Platten fertigen, auf denen Blumen und Lichter abgelegt werden. Diese bilden am Rande der Gräber kleine Inseln, die mitunter wenig übersichtlich anmuten. Hennecken beschreibt, dass bei der neuartigen Urnen-Gemeinschaftsanlage die Stehle mittig in einer bereits vorhanden Reihe von Blausteinplatten steht. „Diese Platten werden von links nach rechts den Urnen zugeordnet und auf ihnen kann der Grabschmuck abgelegt werden – übersichtlich dank klarer Symmetrie“, führt der Steinmetz einen weiteren Pluspunkt auf.

 

Quelle: Super Mittwoch

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