Boulebahn und Schachspiel an der Bischofstraße

IG Büsbach und Stadtverwaltung arbeiten an einem Plan, wie die Grünfläche gegenüber des Seniorenheims attraktiver werden kann.

Eine Boulebahn, eine Ruhebank und ein Schachbretttisch: Die Grünfläche zwischen der Bischofstraße und der Straße Am Denkmal soll umgestaltet werden. Diese werden momentan zwar gepflegt, aber kaum sinnvoll genutzt, geht aus den Unterlagen des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt (ASVU) hervor. Dieser beschäftigt sich in seiner heutigen Sitzung mit dem Thema.

 

Was man sich von der Aufwertung verspricht? Damit soll der Freizeit- und Aufenthaltswert gesteigert werden. Ein Grund dafür ist nicht zuletzt auch das gegenüberliegende Seniorenheim. Gemeinsam mit der IG Büsbach arbeitete die Stolberger Verwaltung einen Plan aus, der nun im ASVU vorgestellt wird. Die Planungen zur Neugestaltung lehnen sich an die Ausarbeitung des Gestaltungskonzepts „Stolberg Büsbach Ortsmitte“ aus dem Jahr 2014 an und sollen Jung und Alt zum Verweilen einladen.

 

Was dort genau entstehen soll? Von dem Verbindungsweg zwischen dem Gehweg der Bischofstraße zur Straße Am Denkmal wird ein kurzer Stichweg zu einer kleinen Fläche mit Ruhebank und einem Schachbretttisch führen. Am oberen Rand der Böschung zur Bischofstraße soll zudem eine Boulebahn in der Größe 12,5 Mal 3 Meter entstehen.

 

Das bereits vorhandene Ehrenmal soll erhalten bleiben. Allerdings sind noch einige kleinere Arbeiten nötig, um diesen wieder vollkommen instand zu setzen. Auch die Eiche, die kurz vor der Einmündung zwischen Am Denkmal und Bischofstraße steht, soll erhalten bleiben. Schließlich ist sie ein Naturdenkmal.

 

Die Grünfläche ist am unteren Rand teils mit Sträuchern und am oberen Rand mit verschiedenen Bäumen bewachsen. Zudem stehen am oberen Rand der Böschung einige Birken. Sowohl die wild wuchernden Sträucher als auch die Bäume oberhalb der Stützmauer des Denkmals sollen beseitigt werden. So soll nicht nur mehr Licht geschaffen, sondern auch die soziale Kontrolle verbessert werden.

 

Bei der Kontrolle der Bäume um das Denkmal nach den beiden Stürmen im Januar des vergangenen Jahres wurde bereits festgestellt, dass drei der dortigen Bäume Schäden im Wurzelbereich davongetragen haben und nicht mehr als vollkommen standsicher gelten. Sie sollen gut gepflegt werden, damit sie erhalten bleiben können. Die übrige Fläche soll weiter als Wiesenfläche bestehen.

 

Momentan stehen auf der gesamten Fläche drei Straßenlaternen. Eine davon – die im Bereich der geplanten Boulebahn steht – soll geringfügig versetzt werden. Die Flächen rund um das Schachbrett und die Boulebahn sollen zudem in wassergebundener Oberfläche mit Splitt befestigt werden. Geplant sind außerdem fünf Ruhebänke, die stufenfrei erreichbar sein sollen. Zudem werden zwei Bankbereiche seitlich angrenzend mit einem wassergebundenen Aufbau erweitert, so dass kinder- und rollstuhlgerechte Verweilmöglichkeiten entstehen. Papierkörbe und Hundebeutelspender sollen ebenfalls zur Ausstattung dazugehören, damit dioe Fläche sauber bleibt.

 

Und wann soll mit den Arbeiten begonnen werden? Die Fäll- und Rückschnittarbeiten müssen bis Ende Februar abgeschlossen sein. Anschließend können Schachtisch und Boulebahn angelegt werden. Bis zum Sommer sollen die Arbeiten dann abgeschlossen sein. Die Kosten liegen bei rund 10.000 Euro.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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