Das Wetter kann die Narren nicht erschüttern

Der Andrang beim Zug in Münsterbusch ist bei nass-kalter Witterung zwar etwas geringer als in den Vorjahren. Doch wer dabei ist, kommt voll auf seine Kosten. Im Jugendheim und in den Kneipen wird weitergefeiert.

Fotos: L. Flink
Fotos: L. Flink

Am Samstag war es wieder soweit: Der Lindwurm, bestehend aus rund 400 jecken Karnevalisten, begann, sich durch Münsterbusch zu schlängeln. Hierbei stellten die etlichen Baustellen kein ernstzunehmendes Hindernis für die Fußgruppen und Fahrer der Karnevalswagen dar.

 

Auch ein Jahr nach ihrem 60-jährigen Bestehen stellte die KG Mönsterböscher Jonge wieder einen bunten, kleinen und sehr feinen Karnevalszug auf die Beine. Das nass-kalte Wetter hatte allerdings die Jecken nicht ganz so zahlreich wie gewohnt an die Straßenränder gelockt. Doch das tat der Freude derjenigen, die da waren, keinen Abbruch, zumal vom Straßenrand aus auch kleine flüssige Warmmacher den Zugteilnehmern gereicht wurden.

 

Mit Stolz wurde an der Spitze die Fahne des Gastgebers geschwenkt, gefolgt vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr I, der mit schmissigen Klängen den Narren einheizte. Auch die KG Fidele Zunfthäre marschierte fleißig mit. Weitere Zugteilnehmer waren der Nubbelexpress und der Spielmannszug Breinig.

 

Die KG Vicht war sogar mit drei Gruppen vertreten. Die Vorhut bildete der stark besetzte, rot gekleidete Hofstaat, der eine Suppenküche mit sich führte. Ihm folgte der Prinzenwagen unter dem Motto: „Wir alle sind Vicht“. „Leckere Mäddcher“ verteilten von dort oben aus Tütchen mit Pralinen. Eine weitere Fußgruppe komplettierte die Vichter Narrenschar: Hier feierten schmucke grüne Waldfeen im Karnevalszug mit.

 

Auch zweibeinige Frösche im Gefolge eines grünen Froschautos mit Kulleraugen sorgten für Spektakel. „Zug zu kurz – alles Quark“, betonten sie zahlreich. Von der KG Mönsterböscher Jonge sorgten die Garde, die Mädchen und die Hexen für gute Stimmung.

 

Ebenfalls machten die jungen Karnevalisten des Gastgebers eifrig mit. Die Kids und die Minis mit ihren Eltern hatten sichtlich Spaß und erfreuten die Zuschauer am Wegesrand. Mit von der Partie waren auch die Donnerberger Trompetenbläser in bunten Clownkostümen, die den zahlreichen Zuschauern mächtig einheizten – was bei den niedrigen Temperaturen sicherlich guttat.

 

Eine separate Gruppe bildeten die Damen der Mönsterböscher Jonge. Sie führten singend und gut gelaunt den Elferratswagen an, von dem aus die Herren reichlich Kamelle und jede Menge Plüschentchen ins Publikum warfen.

 

Nach dem Zug wurde in Münsterbusch lustig weitergefeiert – sei es im Jugendheim, in den Kneipen oder in hübsch dekorierten Garagen und Gartenzelten.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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