Auch die 59. Auflage lockt die Narren zahlreich nach Gressenich

Die Runde durch den Ort begeistert Zuschauer und Zugteilnehmer gleichermaßen. KG Fidele Bessemskriemer präsentiert ihren neu gestalteten Wagen.

Fotos: C. Altena
Fotos: C. Altena

Die Fidelen Bessemskriemer wollten – unterstützt von zahlreichen anderen Gesellschaften – mit ihrem Karnevalszug nicht die Bewohner der untergegangenen Sagenstadt Gression heraufbeschwören, sondern lediglich alle Jecken und Narren des Ortes und der Umgebung an den Straßenrand locken. Zum 59. Mal haben sie das mit Bravour gemeistert, und auch das Wetter spielte mit.

 

Aber mehr ist der entgegen manchem Trend im rheinischen Karneval stetig länger werdende bunte Festzug der zwanzig Jahre währenden Organisation von Wilfried Kuhl zu verdanken. Vor allem aus den Ortschaften der Altgemeinde Gressenich fanden Fuß- und Musikergruppen und Gesellschaftswagen den Weg in den ältesten Stadtteil Stolbergs. Aber, so versicherte Kuhl persönlich, wenig könne er ausrichten ohne die Jugendwartin Andrea Korr, die die Planung maßgeblich unterstütze.

 

Ohne den sagenhaften Glockenhall des versunkenen Gression machten sich 25 Gruppen und Wagen auf den Weg. Den Anfang bildete das Trommler- und Pfeiferkorps Mausbach, gefolgt von Schevenhütter, Münsterbuscher und Mausbacher Wagen und Gruppen.

 

Die Bläsergruppe Euphonia Mausbach begeisterte ebenso wie andere Spielmannszüge. „Plan B“ fuhr eine überdimensionale Theke mit Gläsern und Flaschen durch die Menge – gefolgt von einem ebenso übergroßen Jubiläumskuchen einer Werther Nachbarschaftsgruppe.

 

Das kleine Werth, das mit einem großen Zug bereits zuvor die Jecken begeistert hatte, verstärkte den Narrenzug um mehrere Wagen, wobei der des Elferrates natürlich nicht fehlte. Gleich darauf folgten zahlreiche Schneemänner, die als „Gruppe Dovern“ eine Abordnung von Mitgliedern und Freunden der gleichnamigen Gressenicher Familie war.

 

Dass kalter Wind allen Besuchern und Protagonisten um die Ohren wehte, wurde wegen des begleitenden Konfetti- und Kamelleregens weniger übel aufgenommen. Der Musikzug der Stolberger Feuerwehr, die KG Zweifall inklusive Elferrat und der hoch aufragende Turm-Wagen der KG Echte Frönde beschlossen die bunten, musizierenden und an süßen und anderen Gaben nicht sparenden Abordnungen, die jenseits der Ortsgrenzen zu Hause sind.

 

Für die gastgebenden Fidelen Bessemskriemer war ihr Auftritt im letzten Zugdrittel der Sessionshöhepunkt. Angemessen mit Besen verzierte Wagen begleiteten die verschiedenen Abteilungen in Rot-Weiß. Der Fußgruppe der Kindergarde und Kindershowtanz folgte der Wagen mit den Bessemskriemer-Minis.

 

Nach dem Wagen der Gressenicher Showtanzgruppe folgte Abschluss und besonderes Highlight des 59. Zuges: der neue Elferratswagen, seit März 2017 von Grund auf neu gebaut.

 

Elferrat und Vorsitzende der Fidelen Bessemskriemer nahmen Platz auf einer hellen Narrenkappe. Eine Etage höher durften Präsident Kevin Gussen und Tanzmariechen Natalie Lück mit vollen Händen die Kamelle auf die bunte Jeckenschar prasseln lassen.

 

Traditionell kamen viele Narren im Pfarrheim zum fröhliche Ausklang zusammen, nachdem der farbenfrohe Karnevalsumzug eine Stunde lang den Ortskern umrundet hatte.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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Dr. Tim Grüttemeier

 

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