Musikalische Auftritte voller Charme

Die KG „Fidele Zunfthäre“ zelebriert 8x11-jähriges Jubiläum mit zahlreichen Höhepunkten im Programm. Stadthalle bestens gefüllt.

Fotos: Christoph Hahn
Fotos: Christoph Hahn

Die Fidele Zunfthäre riefen – und rund 700 Jecken aus der Kupferstadt und darüber hinaus folgten ihrer Einladung. Die Stadthalle war selten so gefüllt, samt Balustrade.

 

Schon im Vorfeld der Veranstaltung muss der massive Zuspruch der Narren Präsident Friedel Recker, den Vorsitzenden Robert Walz sowie ihre Mitstreiter inspiriert haben: Schon den Einzug in die Stadthalle zelebrierten sie mit einer großen Geste – genauer: mit ein paar ganz gewaltigen Knalleffekten, für die die Breiniger Böllerschützen vom Vorplatz aus sorgten.

 

Klassisch und dennoch modern zelebrierten die Jecken ihr großes, ihr 8 x 11-jähriges Jubiläum. Und dabei gaben sie sich gleichzeitig traditionsbewusst und dabei sehr modern. Will sagen: Der Start auf dem Vorplatz wurde mit Projektoren auf die Fläche seitlich der Bühne übertragen. Dort waren auch die Videobotschaften der Bands und Gruppen, die Stolberger im Laufe der jüngeren Vergangenheit schätzen gelernt haben, zu sehen.

 

Auch die angesagten Kölsch-Rocker von „Kasalla“ hatten an die Zunfthäre gedacht. Die gelten als gute Adresse im närrischen Treiben zwischen Aachen und der Stadt.

 

Warum das so ist, haben die Gastgeber mit ihrem rund fünfstündigen Programm eindrucksvoll dokumentiert. Denn die Gastgeber wollten im Jubiläumsjahr nicht mit großen Namen aus Köln oder anderswo prunken: Sie setzten radikal auf Kräfte aus der eigenen Stadt – bei den Böllerschützen schon mal angefangen. Das Geschehen auf der Bühne prägten die „Geburtstagskinder“ denn auch ebenfalls weithin selbst. Mit gelungenen Auftritten auch und gerade der Kleinsten bewiesen sie, dass sie trotz ihrer stolzen und langen Vergangenheit eine schöne Zukunft vor ihnen liegt.

 

Gerade die Kleinsten erwiesen sich dabei als regelrechte Herzensbrecher für das Publikum. Das geht vor allem auf das Konto des Kinder-Tanzpaars Julian Eßmajor/Maria Kempf, die wie die Großen über die Bühne wirbelten.

 

Auch Anna Franck, die „große“ Marie der KG, applaudierte den Junioren. Mit einem kunstfertigen und hochmusikalischen Auftritt voller Charme eroberte allerdings auch sie ihr Publikum im Sturm – genau so wie die anderen Mitwirkenden aus den Reihen der „Zunfthäre“. Herzenssachen gab es denn auch viele an diesem Tag in der Stadthalle.

 

Der Auftritt der Ex-Prinzen mit Bürgermeister Tim Grüttemeier zählt ebenso dazu wie der „Stolberger Till“ Heinz Hartmann, der ganz in der Tradition seines Vorbilds die Stolberger Kommunalpolitik aufs Korn nahm. Nicht zuletzt die Neugestaltung des Bastinsweihers nebst Brücke und Seitenhiebe auf die Eschweiler inbegriffen. Die Zuschauer haben diesen „Till“ in ihr Herz geschlossen – der Beifall sagte in dieser Hinsicht mehr als tausend Worte.

 

Närrische Solidarität aus 8 x 11-jährigem Anlass gab es in der Stadthalle natürlich nicht zu knapp – angefangen bei Stadtprinz Patrick I. (Haas), der mit großem Gefolge den Saal stürmte. Einen eigenen Block gestalteten die „Sündenböcke“ aus Breinig, die nicht nur ihren Präsidenten André Hennecken, sondern auch ihre Majestäten aus dem Heimatdorf mitgebracht hatten.

 

Dass er nicht nur Chef vom Verein kann, bewies Hennecken zudem im Duett mit Sketchpartner Günther Blascyk als „Breiniger Köbes“ mit spitzen Kommentaren zum lokalen Zeitgeschehen und den lieben Mitmenschen.

 

Der gut gelaunte, schlagfertige Präsident Friedel Recker hielt dabei stets die Fäden in der Hand. Nur konnte ihn immer wieder übertönen: Posaunist Ralf Brück und seine Donnerberger Trompetenbläser pusteten zu Beginn der Sitzung ihren Zuhörern die Gehörgänge ganz gehörig durch.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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