Feiern will gelernt sein – ohne Alkohol

Kinder und Jugendliche feiern im Jugendzentrum „Westside“ ausgelassen Karneval, allerdings ohne Hochprozentiges. Aktuelle Pophits vom DJ.

Fotos: Anne Schröder
Fotos: Anne Schröder

„Wir wollen hiermit zeigen, dass es auch vernünftige Alternativen zum Karneval gibt, der heute oftmals nur noch um das Betrinken geht“, erklärt Markus Stork das Konzept der etwas anderen Feier. Er ist Sozialarbeiter an der Kupferstädter Gesamtschule in Stolberg, dessen Schüler Altweiber im städtischen Jugendzentrum feierten und zwar unter dem Motto: „Jeck sein: Das geht auch ohne Alkohol.“

 

„Natürlich ist es schwierig gerade Jugendlichen zu zeigen, dass man auch so Spaß haben kann. Es wird in unserer Gesellschaft ja kaum vorgelebt“, erklärt Stork. Überall werde auf Partys und gerade im Straßenkarneval übermäßig Alkohol konsumiert. Aber es geht eben auch ohne. Das bewiesen einige Schüler, der anwesenden achten und neunten Klasse, im Jugendzentrum „Westside“. Zwar war nur ein Bruchteil verkleidet, und auch nicht jeder hatte Lust mitzufeiern, aber es wurde von einigen Motivierten umso mehr getanzt, mitgesungen und sich der ein oder anderen Polonaise angeschlossen. Besonders die Lehrer gingen mit guten Beispiel voran, waren komplett verkleidet und animierten die rund 120 Schüler immer wieder, in der Menge mitzutanzen. Die Veranstaltung ist von der Stadt Stolberg. „Es ist eine Art Verzögerung, bis es für die Jugend mit dem Alkohol losgeht“, sagt die Leiterin des Jugendzentrums Petra Morgenstern.

 

Bei den Vorbereitungen haben einige die Schüler der Gesamtschule mitgeholfen und Girlanden, Luftschlangen und Ballons im Raum verteilt. Letztere haben allerdings nicht lange überlebt, als kurz vor 11 Uhr die ersten Klassen ankamen. Trotzdem war die Vorfreude groß: „Ich finde es schön, dass wir uns alle hier versammeln und als Schule und als Klasse gemeinsam feiern“, sagt die 14-jährige Liyan Bong, die im Vorbereitungsteam war. Musik gab es wie auch in den vergangenen Jahren von DJ Marc, der aber eher wenig Karnevalsmusik auflegte. Um 11.11 Uhr ertönte „Gute Fründe“, aber das schien nur wenige zu interessieren. Es liefen eher aktuelle Pophits, zu denen die Jugendlichen laut mitsangen, wenn etwa der Sommerhit „Despacito“ über die Lautsprecher ertönt. Es sei ein schwieriges Alter für das Feiern, erklärt Stork. „Die Kinder sind zu alt, um noch der Kamelle hinterherzurennen und zu jung, um auf richtige Partys zu gehen.“

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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