Späße und Klamauk trotz der Vertreibung aus dem Paradies

Bei der Kostümsitzung der „ersten kleinen“ in Büsbach bleibt kein Auge trocken. Schunkellieder und Tanznummern reißen das Publikum mit.

Lebensfreude und Heiterkeit zu verbreiten und den Alltag für einige Stunden zu vergessen, das ist der Kostümsitzung der „ersten kleine“ am Samstagabend im Büsbacher Saal im „Angie’s“ wieder gelungen.

 

Vor mehr als dreißig Jahren trafen sich die Pfadfinderleiter im „Club Sonntagmorgen“ zum Fußballspielen auf dem Bolzplatz an der Rotsch. Als dieser Bauland wurde, kamen die Herren zum Frühschoppen im „Savoy“ zusammen. Durch die Späße und den Klamauk angelockt, vergrößerte sich der Kreis ständig. Und bald gründeten sie die KG „erste kleine“. 1982 war dann Premiere mit der ersten Kostümsitzung „In der Kiste“ in der Bergstraße.

 

Gemäß ihrem diesjährigen Motto „erste kleine op nix fies fiert Karneval im Paradies“ erschienen die Narren passend zum Bühnenbild: Ob im Adams- und Eva-Kostüm, mit verführerischer Schlange um den Hals, als Gartenbesitzer, Gärtner, Erdbeeren, Äpfel Marienkäfer, Hühner und Hähne, Engel und Teufel oder Paradiesvogel, die Ideen waren vielfältig.

 

Und auch das Programm, das vorwiegend aus den eigenen Reihen bestritten wurde, hatte Phantasie, Witz und Humor.

 

Schon eine Stunde vor Beginn war die Stimmung im vollbesetzten Saal prächtig. Bei kühlen Getränken und mitgebrachten Snacks harrten die Jecken der Dinge, die da kamen. Mit Vollgas ging es dann um 20 Uhr los: Einmarsch, Begrüßung durch Präsident Christian Erberich und Stippeföttche der KG-Garde. Für den ersten Überraschungseffekt sorgte „Hannomarie“. Hannes Topolls Traum vom dreibeinigen Mariechentanz kostete zwar Kraft, machte aber nicht nur ihm sichtlich Freude, auch den Kostümierten gefiel seine Tanzeinlage.

 

Als erster Redner des Abends betrat Norbert Steffens auf „Wolke 7“ die Bühne. Sein himmlischer Verzäll mit Petrus brachte so manche Anekdote über einzelne Mitglieder der Karnevalsgesellschaft hervor und trug damit zur guten Laune bei.

 

Klaudia Bergs-Bedra hatte Schmetterlinge im Bauch, weil sie den „Richtigen“ (Peter Effenberg) kennengelernt zu haben glaubte. Doch ein „Fauxpas an Karneval“ machte alles zunichte. Benno Vinck begleitete das Gesangsduo sicher am Piano.

 

Für weitere Lacher sorgten die Schlangenmännchen. Hinter diesen versteckten sich Helmut Collas und Hans-Karl Engels. Sohn Sebastian assistierte als Engel bei dem anmutigen Tanz zur orientalischen Musik.

 

Nun war es Zeit für den hohen Besuch seiner Tollität Patrick I. und seinem großen Gefolge. Angeführt durch das Trommel- und Pfeifenkorps Konzen-Eicherscheid marschierten sie durch den Saal bis zur Bühne, der aber nicht alle Darbietenden fassen konnte, so dass die Musikgruppe nach einer kurzen musikalischen Vorstellung die Bühne schon wieder verlassen musste und Platz für den hohen Herrn aus Stolberg machte.

 

„Stippeföttche“ der Garde und der schmissige Tanz der Tanzgarde ernteten viel Beifall. Patrick Haas und sein junger Hofstaat wussten mit dem Prinzenlied und einem Potpourri von Schunkelliedern und Tanznummern zu begeistern.

 

Gute Kondition, Ausdruck und Rhythmus zeigten dann auch die „Community Dancers“ aus Walheim. Drei Kleiderwechsel zum Motto „Mallorca“ mit flotten Malle-Hits heizten die Partystimmung weiter an.

 

Als nächsten Programmpunkt gab es „Blasmusik vom anderen Stern“. Dabei bediente Benno Vinck die Posaune mit den Füßen seiner Kollegen.

 

Ins „Moulin Rouge“ entführte die Showtanzgruppe der „Wenkbülle“ vom Donnerberg, deren Trainerin Angelika Förster eine neue Generation Tänzerinnen und Tänzer geformt hat. Die Herren im Frack mit Zylinder und die Damen im Look der Pariser Showgirls waren eine Augenweide und gehörten zu den Publikumslieblingen des Abends. Sie begeisterten in den Szenen aus dem Pariser Vergnügungsviertel mit einer guten Mischung aus Show, Musik und Tanz. Beeindruckende Hebefiguren wechselten mit Radschlagen, Spagat und jauchzenden Sprüngen sowie mit schnellen Schritten im 2/4-Takt.

 

In einem Speed-Dating boten Herbert Wenn und Hanno Topoll eindrucksvoll die Geschichte von „Adam und Eva“ im Garten Eden dar. Dazu gehörte natürlich auch die Verführung durch die Schlange und das Essen des verbotenen Apfels.

 

Im Anschluss an den Besuch des Kaiserpaares Petra Schmitz und Ralf Hohn aus Breinig von der KG „Sündenböcke“ waren es die ersten kleinen Paradiesvögel, die mit ihrer gelungenen Tanzdarbietung die Stimmung weiter aufheizten. Engelchen Andy Orgeig und Teufelchen Robert Hülsen stritten in wechselnder Folge mit Liedern über Himmel und Hölle, Engel und Teufel, um am Ende festzustellen, dass die pure Lust am Leben beiden doch gefällt.

 

Bevor die Donnerberger Trompetenbläser unter Leitung von Rolf Brück den Abend musikalisch beendeten, fand noch die traditionelle Kostümprämierung statt. Die drei Gewinner erhielten je zwei Karten für die Kostümsitzung im nächsten Jahr. Nach dem offiziellen Teil war aber noch lange nicht Schluss.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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