Silbernes Priesterjubiläum besonders gefeiert

Pfarrer Jens Wegmann zieht anlässlich eines Gottesdienstes mit Gläubigen und Weggefährten Bilanz.

Foto: M.-L. Otten
Foto: M.-L. Otten

Im Festgottesdienst in der Finkenbergkirche zu ungewohnter Zeit zog Pfarrer Jens Wegmann anlässlich seines silbernen Jubiläums Bilanz. Er bedankte sich bei seinen Weggefährten für gelungene Gottesdienste und fröhliche Feste an unterschiedlichen Orten. „Gott spricht zu uns durch uns“, so der Jubilar.

 

Mit ihm feierten Pfarrer Andreas Hinze, Pfarrer Axel Neudorf, Pfarrer Uwe Loeper und Pastor Dieter Grode. Die Begrüßungsworte sprach Dirk Stock, stellvertretender Vorsitzender des Presbyteriums. Nicht nur Jens Wegmann feiere in diesem Jahr Jubiläum. Auch Rosemarie Schings, die seit 35 Jahren als Küsterin in Mausbach tätig ist, und Petra Ullrich-Frings, die unter anderem Aufgaben als Seniorenbetreuerin seit 25 Jahren innehat, wurden lobend erwähnt. Für die musikalische Umrahmung sorgte Gunther Antensteiner mit zwei imposanten Orgelwerken von Nicolas Jacques Lemmens (1823-18819) und Louis James Alfred Lefébure-Wély (1817 bis 1870). Die Kantorei gefiel mit „Da berühren sich Himmel und Erde“, einem neuen geistlichen Lied sowie dem „The Lord Bless You And Keep You“, einer Komposition von John Rutter, die schon der Westminster Abbey Chor zum 60. Hochzeitstag von Königin Elizabeth II. und Prinz Philipp gesungen hatte.

 

Lag zu Beginn Wegmanns Ordination das Matthäus-Wort „Wer unter euch groß sein will, sei euer Diener“ zugrunde, hatte er jetzt einen Text aus dem 15. Kapitel von Johannes gewählt. Zu seinem Leitbild „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht“ hielt er eine mitreißende und einfühlsame Predigt und zeigte auf, was ihm am Herzen liegt: Das Evangelium zu verkündigen, jeden Einzelnen mitzunehmen und ihm die Liebe, Anerkennung, Beistand und Wertschätzung entgegen zu bringen, die ihn leben lässt.

 

Da war viel von neuer Kraft die Rede, von Lebensfreude, die aus dem Weinstock als Lebensader kommt. Er sei dem Ziel der Liebe ein Stück näher gekommen, habe aber auch erkennen müssen, dass der Mensch begrenzt ist und es immer wieder einen neuen Anfang braucht. Nichts sei fertig. Das Gemeindeleben unterliege dem Wandel und brauche unterschiedliche Konzepte.

 

Das Eingangslied „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ mit der Gemeinde als Mannschaft auf dem Schiff und Gottes gutem Geist sei für ihn wie ein roter Faden, so der Jubilar. Da passte das Lied „I Will Follow Him“ aus dem Film Sister Act, gesungen von der „In Love With Musical“ - Gruppe mit Tochter Iris, Rebekka Bark und Susanne Wheelborg wie das Tüpfelchen auf dem „i“. Den klaren Sachverstand auch für unbequeme Fragen hob Superintendent Hans-Peter Bruckhoff (Evangelischen Kirchenkreis Aachen) in seiner Ansprache hervor. Für ihn sei er nicht nur ein Sonntagsprediger, sondern er sähe ihn als Alltagsprediger, an den die Menschen sich anlehnen können.

 

Wegmann binde seine Botschaft an das Reden und Hören, er urteile und verurteile nicht schnell. So sei er Vorbild als Mensch wie als Christ. Die Schlussansprache gehörte Dirk Stock. Er sprach von Wegmann als einem glaubwürdigen Zeugen, der „die Last des anderen trägt und somit das Gesetz Christi erfüllt“. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es im Parkhotel einen Empfang, bei dem die Gäste ihre Glückwünsche aussprechen konnten.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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