„Alkoholverkauf an Jugendliche ist kein Kavaliersdelikt“

Deshalb klären Jugendamt, Ordnungsamt und Polizei vorab über die Konsequenzen auf. Kassensysteme schlagen Alarm.

Foto: Sonja Essers
Foto: Sonja Essers

Die jecken Tage stehen unmittelbar vor der Türe. Zahlreiche kostümierte Jecken werden zwischen Weiberfastnacht und Rosenmontag wieder auf den Stolberger Straßen unterwegs sein – darunter auch Minderjährige. Aus diesem Grund sind die Mitarbeiter des Jugendamtes, des Ordnungsamtes und der Polizei bereits vorab unterwegs, um Supermärkte, Kioske oder auch Gaststätten für die Einhaltung des Jugendschutzes zu sensibilisieren. „Alkoholverkauf an Jugendliche ist kein Kavaliersdelikt“, weiß auch Josef Offergeld vom Stolberger Jugendamt. „Wer beispielsweise Schnaps an 15-Jährige verkauft, der macht sich strafbar.“

 

Das wollen auch die Sozialarbeiter Anne Barry, Herman Moonen und Petra Morgenstern sowie Gerald Pfeiffer und Hanns Kreutz von der Polizei und Enser Alici und Walter Reinartz vom Stolberger Ordnungsamt in den Verkaufsstellen vermitteln. In Teams sind sie unterwegs, um Informationsmaterial zu verteilen, das die Geschäftsleute und Wirte in ihren Schaufenstern anbringen können.

 

Dass die Stolberger Ladeninhaber mittlerweile bestens ausgestattet sind, macht der Besuch in den Supermärkten deutlich. Ein spezielles Kassensystem zeigt den Kassierern dort direkt an, wenn es sich um eine Ware handelt, die an Minderjährige nicht verkauft werden darf. So müsse man automatisch nach dem Ausweis fragen, erklären die Filialleiter.

 

Dass die Präventionsmaßnahmen erfolgreich sind, bestätigt Hans-Peter Sperber. Er ist Leiter der für Stolberg zuständigen Polizeiinspektion 2.„Insgesamt ist die Lage zu Karneval in Stolberg bis auf wenige Ausnahmen ruhig, und das ist mit Sicherheit auch ein Verdienst der präventiven Maßnahmen, die wir als Polizei gerne unterstützen.“

 

Dass man auch ohne Alkohol feiern kann, beweist eine Party, die am Fettdonnerstag, 8. Februar, ab 11.11 Uhr im Jugendzentrum Westside stattfindet. Sie soll den Jugendlichen eine Alternative zum Kneipen- und Straßenkarneval bieten. Doch nicht nur in der Jugendeinrichtung finden Minderjährige an den Karnevalstagen Ansprechpartner. An Weiberfastnacht ist auch der Jugendbus des Jugendamtes im Einsatz und zwar dort, wo die Jugendlichen feiern gehen, insbesondere in den Festzelten in Mausbach und in Zweifall.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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