Zum Halbjahr wichtige Rückmeldung

Am Freitag gibt es Zeugnisse. Hinweis, wo sich die Schüler bis Sommer verbessern können oder auf richtige weiterführende Schule.

Foto: Ina Fassbender/dpa
Foto: Ina Fassbender/dpa

Bei den meisten Schülern bricht nicht gerade große Freude aus, wenn es auf die Zeugnisse zugeht. Auch diese Woche wurde wieder gezittert, denn heute gibt es Halbjahreszeugnisse. Bei den Noten sollte es aber eigentlich keine großen Überraschungen geben, denn schon viele Wochen vor der Zeugnisvergabe werden Gespräche über die Noten geführt und manchmal auch blaue Briefe verschickt. Diese sind zwar unbeliebt, aber wichtig, denn so haben die Schüler noch Zeit, ihre Note vielleicht noch bis zum Zeugnis zu verbessern.

 

Aber von welcher Bedeutung sind die Halbjahreszeugnisse und wie ernst werden sie genommen? Schulen haben auf die Zeugnisvergaben keinen Einfluss, da diese gesetzlich geregelt sind. „Sinnvoll sind zwei Zeugnisse pro Schuljahr aber auf jeden Fall“, findet Bernd Decker, Schulleiter des Goethe-Gymnasiums. Auf die Frage, ob nicht ein Jahreszeugnis reichen würde, antwortet er klar mit Nein: „Es ist hilfreich für die Kinder, nicht nur eine Rückmeldung ihrer Leistung am Ende des Jahres zu bekommen. Das Halbjahreszeugnis bietet eine Möglichkeit, schon vorher einzugreifen und sich zu verbessern.“

 

Für Schüler, die mit ihren Noten bereits zufrieden sind, kann es aber auch als Motivation dienen. „Wenn sie eine gute Note auf dem Zeugnis haben, werden sie motiviert, im nächsten Halbjahr so weiter zu machen“, sagt er. Für Friedrich Kratz-Maurer, Schulleiter der Grundschule Grüntal, haben die Halbjahreszeugnisse noch eine weitere Bedeutung: „Für die Schüler sind sie auch eine Vorbereitung auf die weiterführende Schule. Da gibt es schließlich auch zwei Zeugnisse pro Schuljahr.“ Auf den Grundschulen bekommen aber nur Dritt- und Viertklässler Halbjahreszeugnisse. Vor allem die Drittklässler sind also aufgeregt, da es für sie das erste Mal ein Halbjahreszeugnis gibt.

 

Bereits vor der Zeugnisvergabe bemühen sich einige Schüler mehr als sonst. Sie wollen die letzten Wochen vor den Zeugnissen nutzen, um sich noch etwas zu verbessern – besonders wenn sie zwischen zwei Noten stehen. „Man merkt, dass die Schüler sich vor den Zeugnissen besonders anstrengen, um dann vielleicht noch eine bessere Note zu bekommen“, so Bernd Decker. Dieser Effekt sei vor den Jahreszeugnissen aber stärker. An Grundschulen sieht das etwas anders aus: „Die Schüler geben sich zwar vor den Zeugnissen besonders Mühe, aber sie werden auch unruhiger und können sich nicht mehr gut konzentrieren“, erklärt Grundschullehrerin Saskia Bläsius von der Grundschule Grüntal. So ist auch Viertklässlerin Roumaisa etwas nervös: „Ich bin schon sehr aufgeregt, aber Angst habe ich nicht.“

 

Keine besondere Mühe macht sich Schülerin Annika aus der Jahrgangsstufe 11: „Ich strenge mich nicht mehr an als sonst, denn die Noten stehen ja sowieso schon fest. Das heißt aber auch nicht, dass ich mich gar nicht mehr anstrenge. Ich mache so weiter, wie zuvor.“ Für sie und ihre Freunde ist das Zeugnis aber sehr wichtig: „Für uns geht es aufs Abitur zu, und mit den Zeugnissen können wir wichtige Punkte sammeln.“ Für die Grundschüler sind die Halbjahreszeugnisse von besonderer Bedeutung. Denn für sie stellt sich die Frage, welche weiterführende Schule sie besuchen werden. „Meine Eltern fragen mich, auf welche Schule ich später gehen will, aber das weiß ich noch nicht“, sagt Almira aus der dritten Klasse. Für die Entscheidung können die Halbjahreszeugnisse schon eine große Hilfe sein.

 

Auch Roumaisa bespricht ihre Noten mit ihren Eltern: „Ich rede nach dem Zeugnis mit meinen Eltern darüber was gut und was schlecht war. Über gute Noten freut sich Mama immer.“ Sie und ihre Mitschüler werden dafür häufig belohnt, mal mit Geld, mal mit einem Restaurantbesuch.

 

Am Freitag hat das Warten dann aber ein Ende. Die Schüler finden sich zu den Klassenleiterstunden in ihren Klassenräumen zusammen. Vor der Zeugnisvergabe wird dort kurz die Situation der Klasse besprochen, und dann dürfen die Schüler endlich einen Blick auf ihr Zeugnis werfen und schauen, ob sich ihre Bemühungen in den letzten Monaten gelohnt haben. Wer noch nicht zufrieden ist, kann dann immer noch im zweiten Halbjahr an seinen Noten arbeiten und auf das nächste Zeugnis im Juli hoffen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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