Direkter Anschluss von Eschweiler nach Stolberg kommt

Eckpunkte der Ausschreibung des Nahverkehr Rheinland für die Euregiobahn. Verbindungen an einem Bahnsteig. Züge mit Toiletten.

Die Eckpunkte der Ausschreibung der Regionalbahn 20 hat die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Nahverkehr Rheinland (NVR) bereits beschlossen. Nachdem zuerst die Vergabe zum internationalen Fahrplanwechsel im Dezember 2020 angestrebt war, wird aufgrund der zeitlichen Entwicklung der Vertrag mit der DB Region über den Betrieb der Euregiobahn um ein Jahr bis Dezember 2021 verlängert. Die Neuausschreibung umfasst dann einen Zeitraum von 15 Jahren bis Ende 2036. Die Vorabinformation ist bereits im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden. Die formale Ausschreibung soll in diesem Sommer folgen.

 

Die Ausschreibung sieht die Umstellung von Diesel- auf Elektrofahrzeuge vor. Das Leistungsvolumen umfasst rund 1,5 Millionen Zugkilometer jährlich zuzüglich der Optionen nach Breinig und Baesweiler.

 

Das bisherige Fahrplankonzept mit zwei jeweils im Stundentakt verkehrenden Stammlinien soll beibehalten und optimiert werden. Im gemeinsamen Abschnitt zwischen Stolberg, Aachen, Herzogenrath und Annapark wird ein durchgängiger 30-Minuten-Takt gebildet.

 

Die mit der Elektrifizierung mögliche Beschleunigung der Verbindungen ermöglicht die Einrichtung zusätzlicher Halte an der Hauptstrecke in Richterich sowie in Merzbrück und Eschweiler-Aue. Im Stolberger Hauptbahnhof können die Anschlüsse am selben Bahnsteig ermöglicht werden für die Verbindungen von Alsdorf, Mariadorf und St. Jöris nach Eilendorf, Rothe Erde und Aachen Hauptbahnhof zu allen Verkehrszeiten. Darüber hinaus soll auch der fehlende Anschluss von der Eschweiler Talbahn in Richtung Stolberg zu allen Verkehrszeiten hergestellt werden.

 

Voraussetzung ist, dass der Ring von Stolberg über Aachen, Herzogenrath, Alsdorf und Stolberg in beiden Richtungen innerhalb von 60 Minuten befahren wird. Die im Rahmen einer überschlagenden Wende in Alsdorf erforderlich werdenden Fahrzeuge schaffen die Option einer Verlängerung via Kellersberg, Hoengen und Siersdorf bis später nach Baesweiler, wenn diese Strecke reaktiviert und elektrifiziert ist. Bis zur Fertigstellung einer Elektrifizierung über Altstadt hinaus bis Breinig hält sich der NVR die Option auf, zeitweise Dieselfahrzeuge einzusetzen.

 

Im Gegensatz zu heute wird ein Komfort sicherlich verbessert: Die Züge sollen mit Toiletten ausgestattet sein.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Bürgermeister der Stadt Stolberg
Dr. Tim Grüttemeier

 

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