Bleiben Handballer des SV auch gegen Dünnwald ungeschlagen?

Der Landesliga-Tabellenführer aus Stolberg tritt vor heimischem Publikum an. Bisherige Spiele sollen ausgeblendet werden.

Die Landesliga-Handballer des Stolberger SV empfangen am 3. Februar daheim das Team des Dünnwalder SV.

 

Am Samstag, um 19.45 Uhr darf der SSV nach sieben Wochen wieder zu Hause am Glashütter-Weiher antreten. Zu Gast ist dann das Tabellenschlusslicht aus Dünnwald, das man in der Hinrunde auswärts deutlich mit 38:20 bezwingen konnte. Doch an einen Selbstläufer oder an ein ähnlich klares Ergebnis verschwendet man im Lager der Gastgeber keine Gedanken, denn die Ergebnisse der jüngeren Vergangenheit sprechen für einen klaren Aufwärtstrend der Kölner.

 

„Wir haben unser Lehrgeld hoffentlich in Niederpleis beim Remis schon bezahlt und werden gewohnt ernsthaft in diese Partie gehen. Dünnwald hat sich etwas gefangen und mit Rückkehrer David Seitz eine echte Verstärkung geholt. Aber auch bei uns wird Rückraumspieler Paul Renner seinen Einstand feiern“, so SSV-Trainer Bernd Schellenbach.

 

Bei noch sieben Heimspielen und noch fünf schweren Auswärtspartien soll der Grundstein für eine weitere erfolgreiche Saison vor allem in eigener Halle gelegt werden. Dort ist man saisonübergreifend seit 19 Spielen ungeschlagen und will diese Serie unbedingt weiter ausbauen.

 

„Die Ergebnisse der ersten 14 Spieltage blenden wir aus und konzentrieren uns nur auf die aktuelle Aufgabe. Die Saison ist noch lang und wir haben nichts mehr zu verschenken“, so Schellenbach. Vor hoffentlich voller Halle will der Gastgeber vor allem wieder mit Tempo und einer beweglichen Deckung punkten, um lange Angriffe der Gäste zu vermeiden. Nach siebenwöchiger Handballabstinenz am Glashütter Weiher brennt die Mannschaft darauf, sich als Tabellenführer im neuen Jahr dem eigenen Publikum zu präsentieren. Auch wenn die Aufgabe auf dem Papier einfach erscheint, benötigt das Team weiterhin die Unterstützung der Zuschauer, die wieder mit einem Catering versorgt werden.

 

Zum Rückrundenauftakt hatte der Stolberger SV auswärts beim TUS Königsdorf mit 27:22 gewonnen. Nach der ersten eher durchwachsenen Saisonleistung zuvor in Niederpleis, wo der SSV seinen bislang einzigen Punktverlust hinnehmen musste, präsentierte man sich bei den verlustpunktfreien Königsdorfern wieder entschlossener. In den ersten 15 Minuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Der Gastgeber agierte aus einer defensiven 6:0-Formation, während der SSV eine offensivere 6:0-Abwehr auf den Platz stellte, die durch eine hohe Laufbereitschaft den Druck auf den Ballführer hochhielt und einen ausgezeichneten Yannick Töws hinter sich wusste.

 

„In der 16. Minute beim Stand von 6:6 haben wir dann unser Angriffsverhalten umgestellt und wollten nun das Tempo nach vorne deutlich erhöhen. Wir müssen mit unserem schmalen Kader besonders bei Auswärtsspielen kräftemäßig über die Spieldauer dosiert vorgehen“, so Schellenbach. Durch eine weiterhin intensive Abwehrleistung konnten nun Fehler oder Würfe unter Bedrängnis der Gastgeber erzwungen werden, die dann besonders durch Umschalten in die zweite Welle verwertet werden konnten, so dass man sich mit einem 5:0-Zwischenspurt eine 11:6-Führung erspielen konnte. Leider führten zwei überhastete Aktionen im Angriff kurz vor der Pause zu zwei leichten Toren für die Gastgeber, so dass man „nur“ mit einem 12:9 in die 2. Hälfte ging.

 

Dabei gelang es dem SSV, den Angriff der Kraniche fast zum Erliegen zu bringen. Vorne spielte nun das Duo Von der Stein/Schlotterhose über Rückraummitte und Kreis groß auf, so dass man sich in der 44. Minute auf 19:11 absetzen konnte. „In dieser Phase haben wir alles reingeworfen und taktisch mit hoher Disziplin agiert. Königsdorf stand breit in der Abwehr, um unsere Außenspieler aus dem Spiel zu nehmen. Durch variable und druckvolle Kreuzaktionen konnten wir den Innenblock oft isolieren. So waren Tim und Max mit insgesamt 14 Toren kaum zu stoppen“, so Schellenbach. Leider konnte Joshua Frauenrath in der letzten Viertelstunde nach einem Foul nur noch bedingt mitwirken, so dass gegen die offensive Deckung etwas Tempo verloren ging.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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