Trotz jeder Menge Spaß bleibt der Ehrgeiz nicht aus

Bei den Fußballstadtmeisterschaften zeigten 170 Grundschüler neben Geschick am Ball vor allem Teamgeist. Glückliche, konzentrierte und verärgerte Gesichter.

Foto: Laura Laermann
Foto: Laura Laermann

Freudenschreie schallen durch die Halle. Die jungen Spieler fallen sich in die Arme. Sie jubeln, springen und rennen – der Hallenboden bebt. Die Jungs der Gemeinschaftsgrundschule Gressenich haben es geschafft: Sie sind Fußballstadtmeister der Stolberger Grundschulen.

Wie jedes Jahr hat die Stadtmeisterschaft in der Halle am „Glashütter Weier“ stattgefunden. 170 Schüler von allen zehn Grundschulen haben am Mittwoch von morgens früh um 8.30 Uhr bis zum frühen Nachmittag um den Titel gekämpft. Dabei stellte jede Schule ein Jungenteam und sieben Schulen sogar eine Mädchenmannschaft. Schon vorher war klar: Das wird ein wildes Schauspiel.

 

Denn die Kids haben Power, stürmen quer durch die Halle, immer den Ball im Visier. Dieser ist noch schneller unterwegs als die Spieler selbst, fliegt von rechts nach links oder auch mal im hohen Bogen durch die ganze Halle. Gelegentlich landet der Ball auch im Tor. Dann ist die Freude so groß, dass die Jubelschreie der Spieler und des applaudierenden Publikums schon außerhalb einige Meter von der Halle entfernt zu hören sind. „Die Stadtmeisterschaften sind immer super besucht“, sagt Petra Bleimann, die das Turnier seit einigen Jahren mitorganisiert. „Hier ist richtig Stimmung.“

 

Und damit ist das wichtigste Ziel auch schon erreicht, denn der Spaß soll bei dem Turnier im Vordergrund stehen. „Das ist das Besondere: Alle spielen zusammen und haben Spaß“, findet auch Lena, die zum zweiten Mal dabei ist. Auch wenn ihr Team mit dem vierten Platz knapp am Treppchen vorbeigeschrammt ist, zeigt sich die Neunjährige mehr als zufrieden. „Die ersten Spiele haben wir gewonnen, am Ende, als es drauf ankam, ist uns die Luft ausgegangen“, erklärt die Schülerin der Grundschule Zweifall und lacht.

 

Neben glücklichen Gesichtern wie Lenas sind an diesem Tag aber auch ernste, konzentrierte und vor allem angestrengte Blicke zu sehen. „Die Kinder entwickeln Ehrgeiz, das bleibt selbstverständlich nicht aus“ erklärt Bleimann, die als Leiterin der Grundschule Gressenich auch mit ihren Teams mitfiebert. Dennoch: Fairplay habe obere Priorität. Ansonsten greift auch schon mal der Schiedrichter in das Spielgeschehen ein, denn der hat immer noch die Oberhand. Und so bleibt es nicht aus, dass auch der eine oder andere Aktive mal verärgert die Miene verzieht, weil ihm das Schiri-Urteil nicht passt. Diskutiert wird hier nicht, aber gelegentlich geschmollt. Es wird deutlich: Für viele Kinder – sowohl für die Jungs als auch für die Mädels – sind die Stadtmeisterschaften ein wichtiges Ereignis.

 

Besonders im letzten Finale des Tages, das der Jungen, ist die Anspannung in der ganzen Halle zu spüren. Breinig und Gressenich kämpfen um den Titel. Nachdem es nach den regulären sieben Minuten Spielzeit nicht zu einem Tor kommt, geht es ins Sieben-Meter-Schießen. Bis eine Mannschaft drei Tore erzielt hat, wird geschossen. Kommt es zum 3:3 wird verlängert. Als es 2:1 für Gressenich steht wird es spannend. Trifft der Gressenich, war‘s das für die Breiniger.

 

Es wird still, alle Blicke richten sich auf den Schützen: Konzentriert fixiert er den Ball, nimmt Anlauf, schießt und trifft. Schlagartig verwandelt sich die Stille in lautes Gejubel. Freudige Kinderschreie auf der linken Seite, enttäuschte Gesichter auf der anderen. „Das war ein Wahnsinnsmoment“, sagt Finn noch völlig außer Atem. Der Neunjährige kann es kaum glauben, dass sein Team gewonnen hat: „Anfangs waren wir noch zittrig. Wir hatten Angst, dass wir verlieren. Aber wenn es dann einmal klappt, wünscht man sich, Erster zu werden.“

 

Dieser Wunsch ist wohl in Erfüllung gegangen für die Gressenicher Grundschüler. Doch am Ende werden alle Fußballer und Fußballerinnen für ihren Einsatz belohnt. Zur Siegerehrung strömen nochmal alle 17 Teams in die Halle und reihen sich auf. Noch ein paar Worte der Organisatoren, und dann wird jedes Team von Bürgermeister Tim Grüttemeier nach vorne gebeten. Alle Mannschaften erhalten eine Urkunde und etwas Süßes gibt‘s auch noch oben drauf. Am Ende gehen alle als Sieger nach Hause. Und Diejenigen, die dennoch nicht ganz zufrieden sind, können im nächsten Jahr erneut angreifen.

 

Platzierungen der Stolberger Grundschulen

Im Finale der Mädchen gewann die Grundschule Hermannstraße 1:0 gegen Breinig. Bei den Jungen sicherte Gressenich mit 3:1 den Sieg.

 

Mädchen:

  1. Hermannstraße
  2. Breinig
  3. Atsch
  4. Zweifall
  5. Prämienstraße
  6. Grüntalstraße
  7. Mausbach

Jungen:

  1. Gressenich
  2. Breinig
  3. Zweifall
  4. Atsch
  5. Grüntalstraße
  6. Hermannstraße
  7. Büsbach
  8. Mausbach
  9. Donnerberg
  10. Prämienstraße

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Kandidat für den Städteregionsrat
Dr. Tim Grüttemeier

 

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