Geldautomat der Postbank Ziel von „Panzerknackern“

Verkleidung aufgehebelt, aber Tresor hält stand. Stolberger Kripo bittet um Hinweise. Immer wieder das Ziel von Tätern.

Foto: Polizei
Foto: Polizei

Posträuber waren in Stolberg auch schon einmal dreister und einfallsreicher als die Täter, die in der Nacht zum Mittwoch versuchten, an der Rathausstraße Beute zu machen. Ihr Ziel war die Filiale der Postbank, die übrigens eine Tochtergesellschaft der Deutschen Bank ist, wo die noch unbekannten Einbrecher sich darin übten, den Geldautomaten zu knacken. Der steht in dem öffentlich zugänglichen Foyer vor dem Schalterraum, der von Deutscher Post und Postbank gemeinsam genutzt wird.

 

An dem Automaten gelang es den Tätern trotz massiven Hebeleinsatzes allerdings nur, die zentimeterdicke Verkleidung aufzuhebeln. Der eigentliche Geldtresor konnte nicht geknackt werden. Ob die Kriminellen bei ihrer Tätigkeit gestört wurden oder freiwillig aufgaben, ist derzeit noch ungewiss.

 

Die Stolberger Kriminalpolizei sicherte jedenfalls umfangreiches Beweismaterial und hat die Ermittlungen übernommen. Sie interessiert sich vor allem für auffällige Personen und Fahrzeuge, die im Umfeld der Postbank möglicherweise gesichtet wurden. Die Tatzeit muss zwischen Dienstag ab 18 Uhr und Mittwoch vor 9 Uhr gelegen haben. Hinweise erbitten die Stolberger Kriminalbeamten unter ☏ 9577-33301 oder -34210 (außerhalb der Bürozeiten bei der Kriminalwache in Aachen).

 

Professioneller waren jedenfalls im Mai 2012 die Diebe, die im Verlauf eines Wochenendes in aller Seelenruhe den Geldautomaten komplett und unbemerkt aus dem Foyer der Stolberger Postbank entwendet hatten.

 

Im Dezember 2012 waren „Panzerknacker“ mit einem Geländewagen in die Sparkasse an der Rathausstraße gebraust und hatten den Geldautomaten aus der Wand gerissen. Im Dezember 2013 wurden Täter durch eine Reinigungskraft gestört, als sie den Geldautomaten der Sparkasse in Atsch aufbrechen wollten. Und im Februar 2010 war der Geldautomat der VR-Bank in Atsch mit Gas gesprengt worden.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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