Gegen Niederpleis reicht es nur zu einem Remis

Trotzdem steht das Handballteam des Stolberger SV in der Landesliga an der Tabellenspitze.

Am 13. Spieltag der Handball-Landesliga war es dann soweit: Der SSV musste sich in Niederpleis mit einem am Ende leistungsgerechten Remis mit 25:25 begnügen, wobei der Ausgleich für die Gastgeber fast mit dem Schlusspfiff fiel.

 

Von Beginn an kam der SSV nicht auf Touren und konnte im Umschaltspiel kein Tempo aufnehmen. Zusätzlich durfte Niederpleis seine Angriffe sehr lange vortragen, ohne dass die Schiedsrichter passives Spiel anzeigten. „Das hat Niederpleis geschickt gemacht und clever auf seine Chancen gewartet. Meine Mannschaft wurde dann ungeduldig, und die Konzentration ließ spürbar nach. So auch im letzten Angriff der Partie, als der Gastgeber bei 58:35 Minuten in Ballbesitz kam und die Uhr komplett runter spielen konnte“, so SSV-Trainer Bernd Schellenbach. Doch war dies nicht der entscheidende Grund für den Punktverlust, sondern an diesem Tag kamen mehrere Faktoren zusammen, die ein positiveres Ergebnis verhinderten. „Wir waren in unserer Handlungsschnelligkeit, auch durch den harzfreien Ball, viel weniger präsent und effektiv. Ich hatte auch das Gefühl, dass wir gedanklich nicht bei 100 Prozent waren und die Jungs, vielleicht etwas überheblich, dachten, mit einem geringeren Aufwand trotzdem gewinnen zu können. Wenn du einmal auf diesem Weg bist, dann ist es in einem Spiel fast nicht möglich, den bekannten Schalter wieder um zu legen“, resümiert Schellenbach. Niederpleis dagegen kämpfte körperbetont vorbildlich und hatte auch spielerisch einige gute Szenen. Trotzdem drehte der SSV in der zweite Halbzeit die Partie nach drei Toren Rückstand zu einer Zwei-Tore-Führung, die am Ende jedoch nicht reichte. „Vielleicht ist es auch ganz gut, dass meine Mannschaft vor den wichtigen Spielen zu Beginn der Rückrunde nochmals erkennt, mit „angezogener Handbremse“ nicht bestehen zu können. Ich gehe fest davon aus, dass die Jungs bereits am Sonntag, 28. Januar, beim nächsten Auswärtsspiel in Königsdorf wieder ihr wahres Gesicht zeigen. Dies wird auch unbedingt nötig sein, denn Königsdorf ist zu Hause schon ein Schwergewicht der Liga“, so Schellenbach. Insgesamt behält man in Stolberg jedoch die Ruhe, denn nach 25:1 Punkten aus der Hinrunde hat man sich für die zweite Saisonhälfte eine gute Ausgangsposition geschaffen, um dauerhaft oben mitzuspielen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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