Atemberaubende Reise durch Musicalwelt

„In Love with Musicals“ begeistert zahlreiche Gäste an zwei Gala-Abenden. Ensemble brilliert mit gelungenem Gesamtkonzept.

Foto: G.u.a. Pfaff
Foto: G.u.a. Pfaff

Nachdem vor fast drei Jahren die letzte große Musical-Gala der Stolberger Formation „In Love with Musicals“ mit großem Erfolg stattfand, war es nicht verwunderlich, dass die Stolberger sich schnell auf die Karten der Forever in Love“-Gala stürzten, die am letzten Wochenende stattfand. Nach knapp einen Monat waren zuvor sämtliche Karten im Kulturzentrum Frankenthal verkauft worden, und so spielte die junge Gruppe denn auch vor einem vollen Haus.

 

Und das Warten hat sich gelohnt. Denn in der langen Vorbereitungszeit konnte das von Cedric Braun geleitete Ensemble wieder beweisen, dass es die Messlatte immer höher ansetzen kann.

 

Cedric Braun, Maria Laschet, Rebecca Bark, Susanne Weelborg, Stefan Kaesmacher und Iris Wegmann überzeugten sowohl stimmlich als auch schauspielerisch und tänzerisch. Unterstützung bekamen sie in diesem Jahr durch die Tanzformation „Moving Flashlights“ der Büsbacher Tanzschule „Not Just Dancing“. Die ausgefallenen Tänze, choreographiert von Josef Stoll, Tamara Meuthrath, Judith Eulerich und Susanne Wieland, sorgten für tosenden Beifall und halfen, in die fremden Musicalwelten zu entführen.

 

Mithilfe eines magischen Musicalreiseführers wurden die einzelnen Musicalblöcke mit viel Humor von den beiden Moderatoren Max Laschet und Stephan Kreutz in einer Rahmenhandlung verbunden. Durch verschiedene Wünsche bereisten sie zahlreiche Orte, die immer wieder an bekannte und beliebte Musicals geknüpft waren.

 

So reisten sie in das warme Aggrabah aus „Aladdin“, das viktorianische London aus „Jekyll und Hyde“, die grüne Smaragdstadt aus „Wicked“, das Baltimore der 60er Jahre in „Hairspray“, das Wien des 19. Jahrhundert in „Rudolf“ oder das düstere Transsylvanien aus „Tanz der Vampire“.

 

Dabei verstand es die Musicalgruppe immer wieder, das Publikum durch professionellen Gesang, Tanz, Schauspiel und faszinierende und detailgetreue Kostüme zu verzaubern.

 

Besonderen Beifall gab es beim „Mary Poppins“-Block, bei welchem zwei Kinderdarstellerinnen gecastet wurden, um die Rollen der Jane und des Michael Banks zu verkörpern. Die beiden Elfjährigen Leni Heinrichs (Jane) und Linn Dohlen (Michael) stellten unter Beweis, dass es der Musical- und Schauspielwelt nicht an Nachwuchs mangelt.

 

Ein kurzer Blick in das Programmheft, welches durch Susanne Weelborg , die unter anderem als grüne Hexe Elphaba mit ihrer Stimme begeisterte, designt wurde, genügte, um zu erkennen, dass diese außerordentliche Gala durch alle Ensemble- und Teammitglieder getragen wurde. Für die musikalische Einstudierung zeigte sich Stefan Kaesmacher verantwortlich, der besonders als schillernder Flaschengeist Dschinnie aber auch als böser Mr. Hyde brillierte.

 

Hinsichtlich der szenischen Umsetzung beriet Stefanie Otten die Formation. Beim außerordentlichen Kostümdesign legte Kostümschneiderin Ursula Klinkhammer mit großer Unterstützung von Cedric Braun und Maria Laschet Hand an. Beide Darsteller trugen die schillernden Kostüme als Prinzessin Jasmin und Prinz Aladdin zur Schau, die mit mehr als 1000 Glitzersteinen und Pailletten um die Wette glitzerten.

 

Für die choreographische Umsetzung war neben den „Moving Flashlights“ auch Iris Wegmann zuständig, die sich auch als Mary Poppins rührend um die Kinderdarsteller kümmerte. Dafür, dass „Forever in Love“ nicht nur ein Ohren-, sondern auch ein Augenschmaus war, zeichnete sich Swenja Brandt mit den perfekt auf die Kostüme abgestimmten Perücken und Frisuren aus. Für Bühnenbau und Requisiten sorgten André Barck, Raphael und Phillip Weber. Letztere sorgten mit einem Kurzauftritt an beiden Tagen dafür, dass Rebecca Barck für ihren Auftritt „Tod zu sein ist komisch“ eine Leiche hatte. Der Sound sowie die Lichtshow durch Wilhelm Bohnen (Bohnen Sound & Video) und Markus Ibrom ließen keine Wünsche offen. So erschufen ihre Effekte nicht nur das Flackern eines Fernsehlichtes, sondern auch einen atemberaubenden Sternenhimmel. Die fulminante Reise durch die Musicals wurde vom Publikum verdient mit langanhaltenden stehenden Ovationen und Jubelrufen belohnt, die jeder großen professionellen Produktion Ehre machen würde.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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Dr. Tim Grüttemeier

 

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