Das erste Projekt in der Städteregion

Trianel Erneuerbare Energien hat den Solarpark Camp Astrid von der insolventen Photon Power AG übernommen.

Foto: J. Lange
Foto: J. Lange

Die Entscheidung in der nicht öffentlichen Sitzung des Stadtrates fiel einstimmig. Alleine eine andere Beteiligungsgesellschaft der Aachener Trianel übernimmt die Photovoltaikanlagen der insolventen Photon Power AG aus Aachen im nördlichen Bereich des Stolberger Gewerbegebietes Camp Astrid.

 

Die Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (TEE) ist neuer Investor des Solarparks Camp Astrid. Der Rat der Kupferstadt stimmte dem Kaufvertrag zwischen Trianel, der insolventen Photon Power sowie der Camp Astrid GmbH & Co. KG einstimmig zu. Zuvor hatte bereits der Aufsichtsrat der Camp Astrid sein positives Votum zum Weiterverkauf abgegeben.

 

„Ich freue mich sehr, dass mit der Stadtwerke-Kooperation Trianel ein kommunal verankertes Energieunternehmen aus unserer Region für den Solarpark gewonnen werden konnte“, erklärt Tim Grüttemeier. „Nicht nur der Solarpark Camp Astrid ist damit in guten Händen und der langfristige Betrieb sichergestellt, auch Stolberg als Energiewende- und Wirtschaftsstandort stellt sich weiterhin positiv auf“, sagte nach der Ratsentscheidung der Bürgermeister.

 

Ende 2011 wurde der Solarpark in dem Gewerbegebiet von der Photon Power AG in Betrieb genommen. Auf einer Fläche von 3,6 Hektar wandeln 11 760 Solarmodule in Ost-West-Ausrichtung die Sonnenenergie in umweltfreundlichen Strom um. Mit einer Gesamtleistung von 3,53 Megawatt Peak produziert der Solarpark knapp drei Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr.

 

„Wichtig für den Standort ist, dass wir eine nachhaltige Lösung gefunden haben. Ich bin zuversichtlich, dass durch den Vertragseintritt der Trianel das Projekt im Sinne aller Beteiligten weiter geführt wird“, freut sich Michael Eßers, Geschäftsführer der Camp Astrid.

 

Mit dem Solarpark Camp Astrid erweitert Trianel das gemeinschaftliche Engagement von Stadtwerken und regionalen Energieversorgen im Bereich der erneuerbaren Energien. Seit 2015 investiert das Unternehmen unter dem Dach der Beteiligungsgesellschaft TEE mit Sitz in Aachen deutschlandweit in PV-Freiflächenanlagen und Windparks.

 

„Camp Astrid gibt uns die Möglichkeit, direkt vor der Haustür in eine Erneuerbare-Energie-Anlage zu investieren, die mit ihrer besonderen Ausrichtung hervorragend in unser Stadtwerke-Portfolio passt“, erklärt Markus Hakes, Geschäftsführer der TEE. Beteiligt an diesem Unternehmen sind 38 Stadtwerke aus verschiedenen Bundesländern sowie die Trianel GmbH. Aus der Region beteiligt ist auch die Enwor – Energie & Wasser vor Ort aus Herzogenrath. Der Solarpark Camp Astrid ist in der Städteregion das erste Erneuerbare-Enerige-Projekt der Stadtwerke-Kooperation. TEE fokussiert sich auf Wind Onshore sowie PV-Freiflächen-Projekte in Deutschland.

 

Bereits vor ihrem Insolvenzantrag hatte die Photon Power AG im Februar 2015 sich von den etwa 9943 Quadratmetern Photovoltaikfläche in Höhe der Kurve an der unteren Königin-Astrid-Straße getrennt. Die dortigen Anlagen mit einer Leistung von 0,65 Megawatt Peak hatte seinerzeit die Siebente Solarpark Zerre GmbH & Co. KG mit Sitz an der Cockerillstraße übernommen; diese ist wiederum eine Tochtergesellschaft der 7 C Solarparken AG mit Sitz in Bayreuth.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

Bürgermeister der Stadt Stolberg
Dr. Tim Grüttemeier

 

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