Als einziges Team noch ungeschlagen

Die Wasserballer des Stolberger SV belegen in der Oberliga den zweiten Tabellenplatz. Jetzt kommt es zu entscheidendem Duell mit Aqua Köln.

Foto: Verein/M. Braun
Foto: Verein/M. Braun

Die erste Mannschaft des Stolberger SV ist bestmöglich aus der kurzen Winterpause zurückgekehrt. Im WSV-Pokal konnte man locker die erste Hürde beim Bezirksligisten WSG Oberhausen II nehmen, zwei Tage später besiegte man im Nachholspiel der Wasserball-Oberliga den SV Rheinhausen deutlich.

 

Erstmals seit dem Aufstieg in den SV NRW 2009 wurde man in der ersten Pokalrunde einem Bezirksligisten zugelost. In den letzten drei Jahren schied man jeweils gegen einen Zweitligisten aus. Im Jahr davor war ausgerechnet in Oberhausen Endstation, da allerdings noch bei deren erster Mannschaft.

 

Gegen die zweite Mannschaft hatte man deutlich weniger Probleme. Das frühe 1:0 der Kupferstädter konnte noch einmal ausgeglichen werden, danach zog der SSV zwischenzeitlich auf 13:1 davon und machte bereits vor der Pause alles klar. Im zweiten Durchgang ließ man es dann gemächlicher angehen, so dass der Bezirksligist noch zu einigen Torerfolgen kam. Das 23:11 (7:1, 7:2, 3:6, 6:2) war jedoch nie gefährdet, so dass man erstmals seit 2013 wieder in die zweite Runde des WSV Pokals einziehen konnte.

 

Im Heimspiel gegen den SV Rheinhausen behielt der SSV dann seine Frühform bei und ließ den bislang sieg- und punktlosen Duisburgern keine Chance.

 

Nach der kurzen Winterpause waren die Kupferstädter schwimmerisch bereits wieder auf gutem Level und kamen durch zahlreiche Konterangriffe zum Torerfolg. Lediglich bei den Centeranspielen war das Team oft zu unpräzise, hier wäre durchaus deutlich mehr drin gewesen.

 

Als nach dem Seitenwechsel beim Stand von 8:4 auch noch ein Führungsspieler der Gäste wegen Meckerns das Becken vorzeitig verlassen muss, findet Rheinhausen nicht mehr ins Spiel zurück. Beim SSV nutzt man dies und fährt am Ende mit 14:6 (5:2, 3:2, 2:1, 4:1) wie schon im Vorjahr einen deutlichen Heimsieg ein.

 

Für den SSV trafen in den beiden Spielen gleich zehn Akteure, Mark Braun (13 Tore), Sebastian Braun (7) und Tim Klos (4) waren am treffsichersten. Nach vier Spieltagen steht der SSV mit 7:1-Punkten als einziges noch ungeschlagenes Team auf dem zweiten Tabellenrang hinter Aqua Köln (8:2), die allerdings schon eine Partie in dieser Oberliga-Saison mehr bestritten haben.

 

Am kommenden Donnerstag kommt es zum Showdown beider Mannschaften in Köln, mit einem Sieg könnte der SSV erstmals in dieser Saison die Tabellenführung übernehmen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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