Das Einhorn steht bei Jecken hoch im Kurs

Welche Karnevalskostüme sind in dieser Session angesagt? Umfrage unter Ausstattern, Leiterinnen von Nähkursen und jungen Narren zur Verkleidung. Manch ein Karnevalsfan ist momentan noch unentschlossen.

Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Die Karnevalsjecken treibt es so langsam wieder auf die Straßen. In den Schaufenstern werden die Weihnachtsdekorationen durch Luftschlangen ersetzt und statt Pullovern mit Elchmotiven findet man nun die verschiedensten bunten Kostüme in den Geschäften. Auch in Stolberg beginnt nun für alle die Suche nach dem richtigen Karnevalsoutfit.„Als was gehe ich dieses Jahr?“: Das ist die Frage, die allen Karnevalisten jedes Jahr aufs Neue Kopfzerbrechen bereitet. Einige Kostüme kommen immer wieder gut an. So hängt in vielen Läden das typische Prinzessinnenkleid, in Rosa oder Blau, und für die Jungen ein Piraten- oder Cowboykostüm. Dieses Jahr sieht man zwei Kostüme allerdings besonders häufig: Das Einhorn ist sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen beliebt. Und die Eiskönigin Elsa, aus dem Disneyfilm „Frozen“, gefällt jungen Mädchen besonders gut. Filmfiguren aus aktuellen Filmen sind immer sehr gefragt. So wird man in diesem Jahr beispielsweise viele „Star Wars“-Figuren oder auch reichlich „Trolls“ an den Karnevalszügen oder in den Ballsälen finden.

 

Statt sich für ein fertiges Kostüm zu entscheiden, nehmen viele Stolberger die Kostümgestaltung aber auch selber in die Hand. Karin Scheins, Shop-Managerin der Prym-Akademie, weiß, was den Stolbergern dieses Jahr gefällt: „Häufig werden derzeit Stoffe in Grün- und Aquarelltönen gekauft. Daraus lassen sich dann die verschiedensten Meeres- und Fantasiefiguren gestalten.“

 

Gerne werde dazu beispielsweise Glitzer oder ein Stoff in Fischschuppen-Optik ergänzt, weiß Karin Scheins. Viel Nachfrage habe auch nach Stoffen in Brauntönen bestanden, um daraus ein Bambi-Kostüm zu schneidern. Fellstoffe seien aber mittlerweile unbeliebt.

 

Weniger Gedanken über das genaue Aussehen ihres Kostüms macht sich Schülerin Annika (14): „Ich gehe nur ein bisschen mit zwei Freundinnen raus, und wir wollen uns alle gleich anziehen. Was genau, wissen wir noch nicht.“ Und auch der 15-jährige Schüler Patrick ist sich noch nicht sicher: „Ich weiß noch nicht, ob ich dieses Jahr wieder als Soldat gehe, oder mir doch etwas Ausgefalleneres überlegen soll.“

 

Wovon könnte die Kostümwahl denn eigentlich abhängen? Kurze Outfits eignen sich für den teilweise kaltnassen Straßenkarneval jedenfalls nicht. Das wissen auch Karin Scheins und ihre Kolleginnen. Sie finden, dass sich dafür am besten die Ganzkörper-Tierkostüme eignen. Diese seien wärmer und angenehmer auf den kalten Straßen. Das bestätigen auch Roland und Charlotte Wicking aus dem Stoffhaus im Schellerweg.

 

„Bei uns steht die Individualität im Vordergrund“ sagt dagegen Marianne Kaufmann, Fachbereichsleitung für Mode und Textil im Stolberger Helene-Weber-Haus. Dort werden in diesen Tagen in den Nähkursen ganz unterschiedliche Kostüme genäht, weswegen sie derzeit keinen wirklichen Trend erkennen kann, der sich in diesem Jahr im Karneval durchsetzen könnte.

 

Der Kreativität ist an Karneval also keine Grenzen gesetzt, und gerade die verschiedenen Kostüme machen den Karneval zu dem, was er ist: abwechslungsreich und bunt.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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