Eine neue Leitung für das Montessori-Kinderhaus

Nach 25 Jahren verabschiedet sich Angelika Meurer in den Ruhestand. Ihre Nachfolgerin wird Dagmar Conrads-Berard.

Foto: S. Essers
Foto: S. Essers

Tränchen flossen zwar nicht, dennoch waren es sehr emotionale Momente, die die Anwesenden im Montessori-Kinderhaus „Regenbogen“ in Stolberg erlebten. Der Grund dafür war sie: Kinderhausleitung Angelika Meurer. Sie verabschiedete sich nach rund 25 Jahren in den Ruhestand. So verabschiedeten sich nicht nur Kollegen, Eltern und natürlich auch die Kinder von ihrer Leitung, sondern auch etliche ehemalige Weggefährten.

 

Angelika Meurers beruflicher Werdegang startete 1972. Drei Jahre lang absolvierte sie die Ausbildung zur Erzieherin. Arbeitete danach in einer Aachener Einrichtung. Nach einer zehnjährigen Pause, in der sie sich um ihre eigenen Kinder kümmerte, stieg Meurer wieder in ihren Beruf ein und kam nach Stolberg.

 

Im Sommer 1991 bewarb sie sich im Montessori-Kinderhaus. „In deiner Personalakte ist der Vermerk zu lesen, dass du für diese Stelle besonders geeignet bist“, sagte Julia Mertens, die für den Vorstand und die Elternschaft auf die Karriere von Meurer zurückblickte. Im Jahr 1993 übernahm Meurer schließlich die Leitung der Einrichtung – bis heute.

 

Julia Mertens bescheinigte ihr vor allem zwei Dinge: Hingabe und auch Freiheit. „Du hast dich für unsere Kinder hingegeben, für dein Team und auch für das Kinderhaus. Dafür sind wir dir sehr dankbar“, so Mertens. Besonders geschätzt habe man, dass Meurer Klein und Groß mit viel Respekt gegenüber getreten sei und die Montessori-Pädagogik stets gelebt habe. „Diese Hingabe hast du bist zuletzt nicht verloren“, so Mertens weiter.

 

Und auch das Thema Freiheit habe stets eine wichtige Rolle gespielt. „Du hast das Kinderhaus immer weiterentwickelt“, so Mertens. Keine leichte Aufgabe. Schließlich sei dieses in den ersten Jahren eher kritisch begutachtet worden. „Man war irgendwie anders, aber heute ist das Kinderhaus eine feste Größe und aus Stolberg nicht mehr wegzudenken“, so Mertens. Angelika Meurer leitete nicht nur das Kinderhaus und tauschte sich regelmäßig mit Eltern und Vorstand aus, sondern war vor allem für den Nachwuchs eine wichtige Bezugsperson. Malen und Kochen – die beiden liebsten Hobbys von Angelika Meurer – bezog sie stets in den Kinderhaus-Alltag mit ein. Und das kam bei den Kleinen auch stets gut an. Zudem bescheinigte Mertens ihr ein hohes Maß an Flexibilität und Geduld auf der einen und eine klare, rote Linie auf der anderen Seite.

 

Und was sagte Angelika Meurer dazu? Sie hielt ihre Rede kurz und dankte den vielen Gästen. „Ihr werdet immer einen Platz in meinem Herzen haben“, sagte sie.

 

Ab dem 1. Februar tritt Dagmar Conrads-Berard ihre neue Position als Kinderhausleitung an. Ihre Stellvertreterin wird Rebecca Leunissen.

 

Quelle: Stolberger Zeitung / Nachrichten

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